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Meinungen Christian Hiersemenzel zu Bildung
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08:00 23.06.2018
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hiersemenzel kommentiert. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Kindergärten und Schulen hätten sich nicht genug auf den stetig wachsenden Zulauf von Kindern und Jugendlichen eingestellt, sagen die Experten, und die Kluft zwischen Bildungsgewinnern und -verlierern drohe größer zu werden. Was läuft da schief?

Mit immer mehr Geld lässt sich das Problem jedenfalls nicht allein zuschütten. Am Ende müssen Kinder und Jugendliche wirklich etwas lernen, und das betrifft die Erziehung in den Kindergärten genauso wie die Unterrichtsqualität an Schulen allgemein und das Nachmittagsprogramm im Besonderen. Ministerin Karin Prien (CDU) legt zu Recht den Finger in die Wunde, indem sie darauf hinweist, dass bei der Ganztagsschule zu viele Stellen unkoordiniert an Konzepten herumbasteln. Dabei könnte hier ein Schlüssel zum Erfolg liegen: Die Nachmittagsbetreuung vertieft das am Morgen Gelernte und liefert Inspirationen, die für die Persönlichkeitsentwicklung so wichtig sind.

Für das Bildungsbürgertum mag das alles selbstverständlich sein. Nachhilfeunterricht bei Bedarf, Klavierunterricht und Sport gehören dort zum Kanon. Um aber auch bildungsferne Schichten zu erreichen und Kindern dieselben Chancen zu bieten, sind erhöhte Anstrengungen nötig. Finanziell. Aber auch, indem man das viele Geld sinnvoll einsetzt. Da ist die Ministerin selbst gefragt.

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