Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Christian Hiersemenzel zur Nachschiebeliste
Mehr Meinungen Christian Hiersemenzel zur Nachschiebeliste
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 31.01.2018
Von Christian Hiersemenzel

Die drei Jamaika-Koalitionäre nutzen erkennbar den finanziellen Rückenwind, um dem Land neue Impulse zu geben und einen Teil ihrer Wahlversprechen einzulösen.

 Am erkennbarsten ist das bei der FDP. Gebetsmühlenartig hatte sie in der vergangenen Legislatur darauf hingewiesen, dass Schleswig-Holstein zehn Prozent seiner Ausgaben in die Reparatur maroder Straßen und Gebäude investieren müsse, weil alles andere eine Versündigung an nachfolgenden Generationen wäre. Die Grünen wiederum haben die frühkindliche Bildung weiter gestärkt und konnten im Kabinett darauf setzen, dass ihre Finanzministerin Monika Heinold in Sachen Kindergarten mit dem dafür zuständigen FDP-Sozialminister Heiner Garg an einem Strang zieht. Dass der Schienennahverkehr ebenfalls viele Millionen Euro bekommt, dürfte ihre Allianz mit dem einstigen Gegner FDP weiter festigen.

 Die CDU punktet an einer anderen Stelle: Sie hat die Kommunen kräftig unterstützt und einen Dauerstreit befriedet. Zugleich sorgte sie dafür, dass Städte und Gemeinden bei den Kita-Betriebskosten entlastet werden. Ob in absehbarer Zeit aber die Elterngebühren sinken, ist noch zu beweisen. Ausgaben zum Wohnungsprogramm sucht man in der Nachschiebeliste vergebens. Dass die SPD da aufhorcht, ist kein Wunder.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bislang sind es nur Zahlen, aber die sind immerhin erfreulich. Dass die Schadstoffbelastung vor allem am Kieler Theodor-Heuss-Ring endlich etwas sinkt, sollten nicht nur die verantwortlichen Politiker in Stadt und Land mit großer Erleichterung zur Kenntnis nehmen.

Kristian Blasel 31.01.2018

Wir müssen nicht alles schlucken, was uns vorgesetzt wird. Wenn uns wieder irgendein touch- und wischwütiges Start-up erklärt, warum man zwingend den nächsten digitalen Fortschritt in sein Leben installieren müsse, weil man ansonsten vollkommen verstaubt sei, können wir sagen: Nein danke, ich mag es lieber analog.

Oliver Hamel 30.01.2018

Was als „routinemäßige“ Werftzeit für die „Gorch Fock“ begann, ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Gleich vorweg: Am Alter des Schiffes liegt es nicht. Die US-Coast Guard lässt gerade ihr Segelschulschiff „Eagle“ sanieren. Die US-Bark ist 82 Jahre alt und wurde, wie auch die „Gorch Fock“, in Hamburg bei Blohm + Voss gebaut. Beide Schiffe trennen jedoch Welten.

Frank Behling 30.01.2018
Anzeige