Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Christian Longardt zur Kölner Polizei
Mehr Meinungen Christian Longardt zur Kölner Polizei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:00 07.01.2016
Von Christian Longardt

Der stetige Personalabbau, dazu das Durcheinander der Nacht – so ließ sich sogar die absurde Mitteilung von Neujahr, die Nacht sei ganz friedlich und entspannt verlaufen, der Öffentlichkeit noch als Betriebsunfall verkaufen. Inzwischen aber mehren sich die Hinweise, dass die Polizeiführung in Köln uns Bürger systematisch hinters Licht geführt hat.

Früher als bisher zugegeben wusste man offenbar sehr genau, was sich da vor dem Hauptbahnhof abgespielt hat – das aufgetauchte Einsatzprotokoll spricht Bände. Wenn es außerdem stimmt, dass der Dienstgruppenleiter die Herkunft der Verdächtigen verheimlichte, weil es Asylbewerber waren und ihm dies politisch zu heikel erschien, wäre das ein Skandal; zudem Wasser auf die Mühlen all jener, die den Sicherheitsbehörden – auch hier in Schleswig-Holstein – schon seit Monaten eine Beschönigung der Lage vorwerfen. Kölns Polizei sollte endlich mit der Wahrheit herausrücken. Ihr Präsident ist bereits jetzt nicht mehr zu halten.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nein, Grund zum Jubeln haben rechte Ideologen nicht, wenn sich Schüler im Norden demnächst Hitlers „Mein Kampf“ in voller Länge zu Gemüte führen können.

Jürgen Küppers 07.01.2016

Ob Wildbiene, Bussard oder Küchenschelle – wir dezimieren unsere Umwelt beharrlich und äußerst effizient. Über 30 Prozent aller untersuchten Arten in Deutschland sind gefährdet, hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) festgestellt.

Heike Stüben 06.01.2016

Für viele US-Bürger gehört der Besitz einer Waffe zum amerikanischen Lebensgefühl – 90 Prozent von ihnen besitzen statistisch gesehen eine Schusswaffe. Mehr Sicherheit hat das höchstens gefühlt gebracht: Tatsächlich sind 100.000 Menschen in den vergangenen zehn Jahren durch private Waffen ums Leben gekommen.

Anne Steinmetz 05.01.2016