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Meinungen Dieter Wonka zu den Flüchtlingen
Mehr Meinungen Dieter Wonka zu den Flüchtlingen
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12:45 15.09.2015
Von Dieter Wonka

Dieses Mal sorgte SPD-Vizekanzler Gabriel im sächsischen Heidenau und mit der umfassenden Problembeschreibung dafür, dass die Kanzlerin instinktsicher Empathie und Verantwortung zeigt. Im Ergebnis ist Deutschland dabei, sich radikal zu verändern. Die wirtschaftliche Kraft und die europäische Führungsrolle ist um eine beeindruckende moralische Größe ergänzt worden. Nicht nur das Ausland blickt überrascht auf dieses neue Deutschland. Wir Bundesbürger sind plötzlich stolz auf uns selbst. CDU, SPD, Grüne und Linke finden die richtigen Worte zur richtigen Zeit. Wo früher ideologische Streitereien ausbrachen, herrscht nun die verbindende Überzeugung, dass am Ende dieser Flüchtlingswelle eine riesengroße Chance eröffnet. Im Ergebnis werden die jetzt notwendigen finanziellen und sozialen Anstrengungen mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt – auf dem Arbeitsmarkt, bei den Sozialsystemen und auch in der Rente.

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Willkommen im Tabellenkeller, Holstein Kiel! Von Abstiegsgefahr zu sprechen, verbietet sich angesichts der noch ausstehenden 31 Spieltage. Doch die Krise, in die sich der Fußball-Drittligist nur drei Monate nach dem so knapp verpassten Aufstieg hinein manövriert hat, die lässt sich nicht leugnen.

Andreas Geidel 15.09.2015

Sönke Boysen aus Schwedeneck gibt seinen neuen Nachbarn aus Syrien Deutschunterricht; Jörgen Johannsen aus Rendsburg spielt mit Flüchtlingen Fußball; Angelika Münchbach aus Rodenbek hilft Asylbewerbern beim Umgang mit Behörden: Pensionär Boysen, Fußballtrainer Johannsen, Lehrerin Münchbach – das sind nur drei der vielen, vielen freiwilligen Helfer, die in diesen bewegten Wochen Großartiges leisten. Die die Bilder der entwurzelten, entkräfteten, verzweifelten Flüchtlinge sehen und für sich entscheiden: Da muss ich etwas tun, da will ich helfen.

Christian Longardt 04.09.2015

Seit einigen Jahren senden Politik und Stadtverwaltung in Kiel eindeutige Signale aus: Sie wollen so wenig Wettbüros und Spielhallen wie möglich. So gilt schon heute, dass die Stadt umgehend über das Baurecht eingreifen kann, wenn etwa nach bereits drei vorhandenen Spielhallen eine weitere Einrichtung in einer Straße ihren Betrieb öffnen will.

Martina Drexler 03.09.2015
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