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Meinungen Frank Behling zu Nobiskrug
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22:30 22.06.2018
Von Frank Behling
Frank Behling kommentiert. Quelle: Ulf Dahl
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Rendsburg

Dennoch bangen in Schleswig-Holstein Hunderte Schiffbauer um ihre Existenz. Zum Teil deshalb, weil auf ihren Werften über Jahre nicht investiert wurde.

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft ist mit dem Bau einer Großfähre für Irland in Schieflage geraten. Und bei der Rendsburger Nobiskrug Werft sowie der Lindenau Werft sind es strukturelle Probleme, die für 190 Arbeitsplätze das Aus bedeuten. Ob der Jobabbau wirklich unvermeidlich ist, wird die Gewerkschaft noch prüfen. Die Geschäftsführung der Werft sollte es sich trotzdem zweimal überlegen, ob sie gut ausgebildete Fachkräfte ziehen lassen will. Der Bedarf an Werftarbeitern ist bundesweit nämlich groß. Allein in Mecklenburg-Vorpommern werden Schiffbauer händeringend gesucht.

Deshalb sollte auch die Landesregierung überlegen, ob es nicht doch Wege gibt, die Fachkräfte hierzulande zu halten. Ein eigenes Konzept für den Schiffbau im Norden erscheint notwendig – auch vor dem Hintergrund der Havarievorsorge. Mit der Lindenau Werft würde im Fall einer Schließung zudem das einzige Schwimmdock zur Aufnahme von beschädigten Schiffen in Schleswig-Holstein verloren gehen.

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