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Meinungen Frank Behling zum Kieler Hafen
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10:00 22.07.2017
Von Frank Behling

Die Marke von acht Millionen Tonnen ist in greifbarer Nähe, so wie bei den Passagieren die Marke von zwei Millionen Reisenden. Einmal mehr zeigt sich, dass die Bereitstellung von Flächen für den Seeverkehr und Hafenumschlag nur langfristig betrachtet rechnen. Der Forstprodukteumschlag wird aller Voraussicht nach bereits in diesem Jahr das gesteckte Ziel erreichen.

 Weitere Potenziale zeichnen sich bereits ab, etwa beim Containerumschlag und in dem wieder erstarkten Russland-Handel. Für Kiel spricht dabei die Lage am Nord-Ostsee-Kanal sowie die Kombination mit den Fährlinien. Doch es gibt auch Hausaufgaben zu meistern. Der Ausbau der Bahnanbindung muss dringend vorangetrieben werden. Auch das Sichern weiterer Flächen in Hafennähe ist wichtig. Es muss jetzt an die Gewerbeansiedlungen im kommenden Jahrzehnt gedacht werden. Besonders die Kombination von Schiff und Schiene zeigt sich auch unter ökologischen Aspekten als Weg in die Zukunft. Dazu gehören in Kiel neben dem Grundstück des Kohlekraftwerks besonders die Flächen des ehemaligen Marinefliegerhorstes in Holtenau. Nur wenn Kiel am Wasser Reserven hat, kann die Wirtschaft sich weiter so positiv entwickeln.

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