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Meinungen Frank Behling zum Marinearsenal
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10:01 02.05.2018
Von Frank Behling
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Die Zahl der in der Ostsee benötigten Einheiten steigt wieder. 2011 war die Ostsee lediglich Ausbildungsrevier für ein paar Manöver im Jahr. Der Fokus der Einsätze lag damals im Mittelmeer, im Indischen Ozean oder dem Atlantik.

 2018 sind wieder deutlich mehr Marine-Einheiten in der Ostsee aktiv. Minenjagdmanöver mit 14 Einheiten aus fünf Ländern sind wieder Alltag. Auch enge Kooperationen mit Schweden und Finnland gehören zur Zukunftsstrategie. Seit 2014 nehmen auch die Aktivitäten der Seestreitkräfte zwischen Bornholm und Gotland zu. Die zentrale Wartung der Marine-Einheiten in Wilhelmshaven hat sich als Fehler herausgestellt. Die Einheiten müssen dort betreut werden, wo sie stationiert sind. Fast alle Wachstumsprojekte sind mit Blick auf die Ostsee angelegt.

 Die Entscheidung, das Arsenalgelände nicht zügig abzugeben, war deshalb genau richtig. Langfristig braucht die Bundeswehr auch in Kiel Flächen für Werkstätten, Depots und zur Ausbildung. Hallen und Kaianlagen werden schon jetzt wieder genutzt. Die Fregatte „Karlsruhe“ liegt dort zur Ausrüstung, auch Aufklärungsschiffe und U-Boote haben in den vergangenen Monaten dort festgemacht. Die Flächen, Hallen und Werkstätten sind bereit für den Aufbau.

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Die so genannten Reichsbürger sind schwer zu fassen. Lange Zeit wurde die Szene mit ihrer kruden Weltanschauung gar nicht richtig ernst genommen. Das hat sich spätestens im vergangenen Jahr geändert, als einer von ihnen zur Waffe griff und einen Polizisten erschoss.

Bastian Modrow 02.05.2018

Klimaschutz ist notwendig, die Energiewende unausweichlich. Dass die regenerativen Energien noch nicht optimal genutzt werden, ist ein Problem. Wind und Sonne liefern nun einmal nicht immer dann Energie, wenn wir sie haben wollen. 

Heike Stüben 30.04.2018

Zu zögerlich. Zu unkonkret. Halbherzig. Wenn Grüne oder Umweltaktivisten die Klimapolitik der Bundesregierung mit derlei Begriffen abqualifizieren, hören wir kaum noch hin. Doch diesmal kommt die Kritik aus einer Ecke, die völlig unverdächtig ist, den Kohleausstieg zu predigen. 

30.04.2018
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