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Meinungen Frank Behling zum Wachstum im Kieler Hafen
Mehr Meinungen Frank Behling zum Wachstum im Kieler Hafen
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09:10 14.08.2017
Von Frank Behling
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Bei den Liegeplätzen gerät Kiel noch lange nicht an seine Grenzen, bei den Terminals aber sieht es anders aus. Hier sind neue Investitionen bereits angekündigt. Fünf Millionen für ein neues Terminalgebäude stehen auf dem Programm. In Kiel wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 25 Millionen Euro in neue Kreuzfahrtterminals investiert. Im nächsten Jahr startet der Ausbau des Ostseekais – eine Maßnahme, die für die großen Schiffe ab 2019 dringend erforderlich ist.

Einzig die An- und Abreise der Passagiere bereitet derzeit Kopfzerbrechen. Die Autobahnen nach Kiel sind gepflastert mit Baustellen, die Bahn hat Kiel beim Passagierverkehr aufs Regionalgleis verlegt. Die Verkehrsanbindung ist einer Landeshauptstadt nicht würdig. In Kiel selbst zeigte sich am Wochenende, dass die Zahl der Baustellen das Maß des Erträglichen erreicht hat: Staus in der Feldstraße, auf dem Westring, auf dem Theodor-Heuss-Ring, dazu die Sperrung des Knooper Wegs. Kiel ist beim Verkehrsfluss derzeit am Limit. Wenn dann auch noch Sperrungen durch Sportevents an der Kiellinie und den Kanalhochbrücken dazukommen, ist ein Chaos kaum zu vermeiden. In Zukunft muss die Frage der Planung von Baustellen stärker in den Mittelpunkt rücken.

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Eigentlich ist es eine tolle Szene: Hunderte Holstein-Fans sind vom Pokalspiel ihres Aufsteigers gegen Braunschweig so begeistert, dass sie zu hüpfen beginnen, mehr und mehr, so sehr und ausdauernd, dass die gesamte Tribüne zu beben beginnt.

Florian Hanauer 14.08.2017

Die HSH Nordbank macht sich hübsch für ihren Verkauf und mistet deshalb auch ihren Saustall voller fauler Schiffskredite aus. Dabei haben die Banker im Extremfall nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Entweder sie erlassen Reedern wie Peter Kortüm oder jetzt Heinrich Schoeller einen Teil der Schulden in der Hoffnung, dass zumindest die verbleibenden Restkredite zurückgezahlt werden.

Ulf B. Christen 12.08.2017

Wieder sind in Kiel zwei Klinik-Stationen vorübergehend geschlossen worden, diesmal im Städtischen Krankenhaus (SKK). 30 Betten können dort zurzeit nicht belegt werden. Weil gerade Ferien sind und weniger Patienten da, ist das kein echtes Drama.

Christian Trutschel 12.08.2017
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