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Meinungen Frank Behling zur Autofähre in Kiel
Mehr Meinungen Frank Behling zur Autofähre in Kiel
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09:30 26.09.2017
Von Frank Behling
KN-Redakteur Frank Behling Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Konzentration des Autoverkehrs auf die Achse Ostring/Theodor-Heuss-Ring/Autobahn musste Folgen haben. Da eine Südspange als zusätzlicher Ring nicht vor 2030 Realität wird, gibt es nur die Förde als Alternative. Eine Autofähre zwischen Dietrichsdorf und Düsternbrook ist der einzige Ausweg.

 Es wurden bereits mehrfach Anläufe für derartige Fährprojekte genommen. Da aber im Kieler Rathaus für Fährverbindungen eine Rentabilität gefordert wird, endeten alle Fährschiffspläne in den Schubladen der Verwaltung. Kiels Stadtväter setzten lieber auf Beton, Brücken und Straßen. Nur soviel: Weder in Oslo noch in Göteborg oder Hamburg werden Fähren kostendeckend betrieben. In Hamburg können auch 4,5 Millionen Pendler die Linie 62 von Finkenwerder in die City nicht profitabel gestalten. Wenn aber die 4,5 Millionen Fahrgäste dieser Linie allesamt auf die Straße wechselten, wären Fahrverbote in Hamburg bald unvermeidbar. Deshalb schießt Hamburg Geld für die Fähren zu.

 Davon kann Kiel lernen. Bei einem Fährschiffsprojekt könnte die Stadt auch Fördermittel bekommen. Der Bau eines Fähranlegers an der Kiellinie könnte das Startsignal für die Neugestaltung der maroden Kiellinien-Kaimauer sein. Es muss nur ein Wille vorhanden sein.

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Zum Abschluss drehte die erste Digitale Woche Kiel noch einmal richtig auf: Die San-Francisco-Freundschaftsparty rund um das Camp 24/7 bei herrlichem Spätsommerwetter und die Gesundheitsmesse in der Sparkassen-Arena wurden zu Ereignissen, die wirklich auch etwas für Menschen waren, die sonst mit dem technischen Wandel fremdeln.

Kristian Blasel 25.09.2017

Nun ist es auch bei uns passiert. Nach Frankreich und den Niederlanden, nach Ungarn und Polen hat es eine national-konservative Partei in Deutschland auf die große politische Bühne geschafft. Der Sieg der AfD bedeutet zugleich eine extrem schmerzhafte Niederlage für die beiden Volksparteien, die sich fragen müssen, wie ihnen ein beträchtlicher Teil des Volkes abhandenkommen konnte.

Christian Longardt 25.09.2017

Der Sommer und das, was ich da sah in der Zebraherde, hatte bei mir die tiefe Überzeugung genährt, dass der THW Kiel als mächtiger Titelaspirant aus zwei Jahren des Umbruchs auferstehen würde, die allen Beteiligten und Fans so schwer auf der Seele lagen.

Tamo Schwarz 24.09.2017
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