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Meinungen Frank Behling zur "Gorch Fock"
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10:00 14.03.2019
Frank Behling ist Schiffsexperte der Kieler Nachrichten Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Ob die Jahrgänge weniger seemännisch im Umgang mit Schiffen sein werden, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Nämlich dann, wenn sie als Wachoffiziere Verantwortung für Kurs und Geschwindigkeit auf den Kommandobrücken bekommen.

Grundsätzlich sollte die Marine ihre Seeleute auf einem Großsegler ausbilden. Denn wenn selbst die niederländische Marine auf einmal Kadetten auf einem norwegischen Windjammer nach Island fahren und klettern lässt, kann diese Grundausbildung nicht falsch sein.

Portugal könnte helfen

Das Angebot der German Sail Training Union ist deshalb kein blinder Aktionismus. Falls diese kleineren Windjammer den hohen Sicherheitsstandards der Bundeswehr nicht genügen sollten, gäbe es da noch eine andere Lösung. Die „Sagres“, das portugiesische Schwesterschiff der „Gorch Fock“, wird gerade in Lissabon überholt. Am 5. Januar 2020 soll die 1938 gebaute Bark für zwölf Monate auf Weltreise gehen. Vielleicht lohnt es sich für die deutsche Marine, einmal beim Nato-Partner in Portugal anzufragen. Bei U-Booten und Fregatten setzt Portugal schließlich auch auf deutsche Produkte. Da ist das Fundament für eine Kooperation unter Freunden doch eigentlich schon gelegt sein.

Von Behling Frank

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