Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Heike Stüben zu Schülerfotos
Mehr Meinungen Heike Stüben zu Schülerfotos
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 29.12.2015
Von Heike Stüben

Ganz unabhängig, wie die aktuellen Ermittlungen der Kieler Staatsanwaltschaft ausgehen, sind das offenbar keine Einzelfälle. Die Schule als Schacherplatz? Nein danke!

Doch selbst wenn ein Fotograf auf dubiose Geschäftspraktiken verzichtet, kritisieren Eltern die Aktion. Sie bekommen alle Jahre wieder vom Nachwuchs freudestrahlend Leporellos in die Hand gedrückt. Inhalt: ein Klassenfoto und ein Porträt des Kindes, das gleich in diversen Formaten ins Haus kommt. Dann heißt es: bezahlen, was man nie bestellt hat – oder das Kind enttäuschen und das Fotopaket zurück in die Schule tragen lassen.

Immerhin haben Beschwerden bewirkt, dass Schulen inzwischen vorher die notwendigen Einwilligungen einholen. Oft passiert das aber über einen Schüleraufnahmebogen, in dem die Einwilligung nur fürs Gesamtpaket – Klassenfoto plus Porträt – möglich ist. Klar kann ein Klassenfoto eine schöne Erinnerung an die Schulzeit sein. Aber was bitte haben Porträtaufnahmen mit Schule zu tun? Eine klare Trennung würde viele Eltern entlasten – und dubiose Geschäftemacher abschrecken.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein kurzer Blick ins Archiv reicht, um deutlich zu machen, wie sehr das ausgehende Jahr die Welt im Großen und im Kleinen verändert hat. Streit um die Rente ab 63; fehlende Mitarbeiter in den Rettungsdiensten; Regen, der den Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal blockiert – das waren Nachrichten, die uns Ende 2014 beschäftigt haben.

Anne Gramm 28.12.2015

Wachse oder weiche. So lautet die Maxime in der Landwirtschaft. Viele Hofbesitzer in Schleswig-Holstein haben diese Strategie mitgemacht – sie haben in den Ausbau ihrer Stallanlagen investiert, weil sie eben nicht weichen wollen. Weil Landwirtschaft ihre Lebensgrundlage ist – und, wenn eben möglich, auch die ihrer Kinder sein soll.

Jörn Genoux 27.12.2015
Meinungen Gastbeitrag von Fadi Shalhoub - Kiel war wie ein Traum

Der Himmel bleibt dunkel, ohne Sterne, wenn man im Leben keine Hoffnung mehr hat. Ich hatte diese Hoffnung in meinem Land und für mein Land verloren. Der tägliche Krieg in Syrien, das Bombardement macht nicht nur Angst, sondern auch taub. Für mich als Journalist war es noch schwieriger, weil ich von jeder Seite bedrängt wurde, die jeweils gewünschte Meinung zu vertreten.

24.12.2015