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Meinungen Heike Stüben zum DAK-Report
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21:56 17.05.2018
Von Heike Stüben
Heike Stüben kommentiert.  Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Schon immer haben Betroffene versucht, das Problem erst zu ignorieren und dann selbst in den Griff zu bekommen. Lange galten Bettruhe und, wenn der Schmerz zu doll wurde, ein paar Pillen mit dem Wirkstoff Paracetamol als probate Mittel. Inzwischen wissen die meisten: Beides ist falsch. Stattdessen setzen sie auf Bewegung, Kälte- und Wärmetherapie und Entspannungstraining wie Yoga. Das ist eindeutig ein Fortschritt und erklärt wohl zum Teil, warum so wenige Betroffene zum Arzt gehen (müssen).

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ein Teil von ihnen besser zum Arzt gehen sollte als sich zur Arbeit zu schleppen und damit zu riskieren, dass die Beschwerden chronisch werden. Vor allem aber sollte dieses Ergebnis des DAK-Reports Konsequenzen haben: Arbeitsüberlastung, -frust und -stress können sich auf Dauer auf dem Rücken niederschlagen. Ein Zusammenhang, der stärker in der Prävention und Behandlung berücksichtigt werden muss. Ohnehin wäre mehr Geld für Prävention sinnvoll. Es geht ja nicht nur um wirtschaftliche Folgen durch viele Ausfalltage. Rückenschmerzen bedeuten vor allem einen Verlust an Mobilität, Sozialkontakten und damit an Lebensfreude.

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