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Meinungen Heike Stüben zum Wohnungsbau für Flüchtlinge
Mehr Meinungen Heike Stüben zum Wohnungsbau für Flüchtlinge
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21:32 08.09.2015

Notwendig ist das auf jeden Fall. Einerseits, weil mehr und mehr Wohnungen aus der Sozialbindung fallen. Andererseits, weil der Bedarf an preiswertem Wohnraum wächst – durch mehr Studenten, wachsende Altersarmut und nun auch durch neuen Flüchtlinge, deren Zahl sich noch gar nicht abschätzen lässt. Selbst wenn man sich in der EU endlich auf eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge einigt und damit weniger Menschen nach Deutschland kämen, werden viele der jetzigen Flüchtlinge noch ihre Familien nachholen. Das ist gut für die Demografie, aber es ist auch eine Herausforderung für den Wohnungsbau. Denn aus der Unterbringung einer Person muss dann eine Wohnung für vier, sechs oder acht Personen werden.

Diese Herausforderung erfordert neue Konzepte. Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen hat ein solches Konzept für den Wohnungsbau vorgelegt. Der Flüchtlingsgipfel könnte ein weiteres Konzept liefern. Die engere Zusammenarbeit der Gemeinden ist unabhängig von den Flüchtlingen sinnvoll. Doch auch sie lag brach. Wie der soziale Wohnungsbau. Die enorme aktuelle Herausforderung setzt offenbar in vielen Bereichen ungeahnte Energien frei.

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Ein Donald Trump ist Deutschland bisher zum Glück erspart geblieben. Inmitten der Flüchtlings-, Griechenland- und Währungskrise hätte er wohl mehr zur Aufregung, als zur seriösen Auseinandersetzung mit den großen Herausforderungen Europas beigetragen. In Amerika gelten dagegen andere Gesetzmäßigkeiten:

KN-online (Kieler Nachrichten) 08.09.2015

Warum kann es nicht so bleiben, wie es war? Das fragt sich Kiels Gleichstellungsbeauftragte, die künftig keinen uneingeschränkten Zugang mehr zu allen nicht öffentlichen Sitzungen im Rathaus haben soll. Über den Anlass dieser Beschränkung aufgrund einer Hauptsatzungsänderung dürften auch manche Bürger rätseln.

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Das Jahr 2014 begann, und die Milchbauern hatten ein Problem: Die Nachfrage boomte, aber die noch gültige EU-Quote hinderte sie daran, soviel Milch zu verkaufen, wie der Markt verlangte und mit 40 Cent pro Kilogramm bezahlte.

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