Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Jan Schmidt von Phiseldeck zur Biogas-Branche
Mehr Meinungen Jan Schmidt von Phiseldeck zur Biogas-Branche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 04.09.2017
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck

Was ein zu spätes Umsteuern in der Förderpolitik bewirken kann, lässt sich im Norden eindrucksvoll beobachten. Bis 2011 schossen Biogasanlagen wie Pilze aus dem Boden, man wähnte sich bei Überlandfahrten im Spätsommer in einem gigantischen, nie endenden Maislabyrinth – mit bösen Folgen für Böden, Wasser und Artenreichtum.

 Das jähe Ende der Goldgräberstimmung in der Biogasbranche setzte erst mit dem Umbau der Einspeisevergütung nach dem EEG ein. Die stärkere Förderung der Reststoff- und Bioabfallverwertung ist dabei ein erster Schritt: Biogasanlagen können im Mix der Erneuerbaren aber nur dann eine Rolle spielen, wenn sie ihre Rolle als Energielieferant an die Nachfrage koppeln können, also hauptsächlich dann liefern, wenn Wind und Sonne nicht zur Verfügung stehen.

 Gebraucht werden jetzt neue Nutzungskonzepte, mutige Investitionen und gezielte Subventionen. Zumindest solange, bis auch diese Technologie sich wirtschaftlich trägt. Dann sollte die EEG-Umlage eingestampft werden, die den Strompreis nach oben getrieben hat.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es ist noch gar nicht lange her, da galt diese Zahl nicht nur bei den Verantwortlichen der Karl-May-Spiele selbst als schlicht utopisch: 300.000. So viele Zuschauer in einer Spielzeit? Man möge doch bitte die Kirche im Dorf – oder vielmehr: im Indian Village – lassen.

Thorsten Beck 03.09.2017

Handball ist eine der Top-Sportarten in Deutschland – und bekommt jetzt endlich die verdiente mediale Aufmerksamkeit. So steht es auf der Homepage von Sky. Ein Werbespruch des Bezahlkanals noch ohne erkennbaren Wahrheitsgehalt.

Gerhard Müller 02.09.2017

Er gehört nach Schleswig-Holstein wie das Salz in die Suppe, seinetwegen haben sich Politik und Bauernverband in der Vergangenheit auch schon heftig gestritten: Seit mehr als 250 Jahren prägen Knicks inzwischen auf einer Gesamtlänge von rund 68.000 Kilometern das Landschaftsbild zwischen Nord- und Ostsee.

Sorka Susann Eixmann 01.09.2017
Anzeige