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Meinungen Jörn Genoux zur Industrie in Schleswig-Holstein
Mehr Meinungen Jörn Genoux zur Industrie in Schleswig-Holstein
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19:10 25.11.2015

Das ist die eine Seite. Die andere benannte gestern der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Nordmetall, Nico Fickinger. Wir erleben seit Jahren in Schleswig-Holstein einen Prozess der schleichenden Deindustrialisierung. Zahlreiche Betriebe haben geschlossen oder Stellen abgebaut, kleinere Zulieferer haben so die Existenzbasis verloren. Die ganz großen Einschnitte gab es in jüngerer Zeit zwar nicht, aber dieser schleichende Abbau-Prozess hält an.

Und daher ist es höchste Zeit für dieses Bündnis für Industrie. Land, Wirtschaft und Gewerkschaften haben in den vergangenen Monaten eine Initiative auf den Weg gebracht, mit der unter anderem die Bedeutung der Industrie wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden soll. Ja, wir entwickeln uns zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Aber nicht wenige dieser erfolgreichen Dienstleister, zum Beispiel IT-Unternehmen, leben von der Industrie. Vom verarbeitenden Gewerbe gehen zahlreiche Innovationen aus. Und es bietet in der Regel langfristig sichere und gut bezahlte Jobs.

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Man kennt das: Erst ist angeblich noch gar nichts spruchreif, als dass es sich lohnen würde, darüber zu reden. Und plötzlich sind die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen so weit vorangeschritten, dass jegliche weitere Meinung zu verhallen droht.

Christian Hiersemenzel 25.11.2015

Dass bei der Landeshauptstadt viele Bedienstete am Limit arbeiten, verwundert nicht. Wer den landesweit höchsten Krankenstand aufweist, muss als Verwaltung zwangsläufig damit rechnen, dass die noch gesunden Mitarbeiter, die immer größere Stapel auf ihren Schreibtischen vorfinden, in Arbeit ersticken.

Martina Drexler 24.11.2015

Die Zahlen sind schockierend: Jede vierte Frau hat schon einmal häusliche Gewalt erlebt, 45000 Frauen fliehen jährlich in Deutschland mit ihren Kindern in Frauenhäuser. Die Tendenz ist steigend. Wenn Männer ihre Frauen verprügeln, wenn Väter ihre Töchter vergewaltigen, ist das alles andere als Privatsache. Dann muss die Gesellschaft eingreifen und helfen.

Kristiane Backheuer 23.11.2015
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