Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Jürgen Küppers zu Jobs für Flüchtlinge
Mehr Meinungen Jürgen Küppers zu Jobs für Flüchtlinge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:24 18.09.2015
Von Jürgen Küppers

Schon jetzt deutet sich dazu im Norden ein Spannungsfeld an. Viele Arbeitgeber wollen Flüchtlingen gerne die Chance auf einen Job oder eine Ausbildung eröffnen – nicht nur vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels. Doch so richtig zusammen kommen beide Seiten noch nicht.

Die größte Hürde dabei ist die deutsche Sprache. So anerkennenswert das Engagement der vielen ehrenamtlichen Sprachlehrer auch ist. Es reicht nicht, um Flüchtlinge auf den Alltag in Betrieben oder Berufsschulen vorzubereiten. Und ohne diese Kenntnisse helfen selbst die qualifiziertesten Schul- oder Studienabschlüsse ihrer Heimatländer nicht – wenn es sie überhaupt gibt. Und das ist die nächste Hürde: Dokumente zu Schulbesuch, Studium oder praktischen Erfahrungen in Berufen können Flüchtlinge oft nicht vorweisen. Als Bremsklötze erweisen sich zudem viele Verordnungen der Behörden. Was hilft zum Beispiel die Aussicht auf einen Job, wenn Flüchtlinge einen dafür nötigen Führerschein nicht machen dürfen? Hier ist künftig deutlich mehr Flexibilität gefragt.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Rede ist von der Sportart Handball. Die, bei der jüngst zur Weltmeisterschaft im Januar einer sportlich nicht qualifizierten, aber finanzkräftigen Nation (Deutschland) per zweifelhafter Wild Card die Teilnahme ermöglicht wurde und anschließend ein Handball-Entwicklungsland mit ebenso zweifelhaftem Legionärs-Kader (Katar) Vize-Weltmeister wurde.

Tamo Schwarz 17.09.2015

So langsam ist jedem klar: Die Fluchtbewegung nach Europa stellt uns vor Herausforderungen, die die Mehrheit von uns noch nie erlebt hat. 15.000, 20.000, am Jahresende wahrscheinlich 35.000 – allein eine menschenwürdige Unterbringung wird von Tag zu Tag schwieriger zu organisieren.

Heike Stüben 17.09.2015

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ An Artikel 14 des Grundgesetzes kommen auch die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein nicht vorbei. Ihnen gehören 85 Prozent der HSH Nordbank AG, einem Unternehmen, von dem sich seine Eigentümer satte Dividenden versprachen, das seit nunmehr sieben Jahren jedoch nichts als Probleme macht.

Ulrich Metschies 17.09.2015