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Meinungen Jürgen Küppers zum Umbau der Alten Mu
Mehr Meinungen Jürgen Küppers zum Umbau der Alten Mu
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09:33 04.12.2015
Von Jürgen Küppers

Denn bis heute tüfteln in den ehemaligen Räumen der Muthesius-Kunsthochschule freie Geister an nachhaltigen Ideen vom „Kieler Honig“ bis zum „Glückslokal“.

Die Fraktion der Bedenkenträger könnte einwenden, die Stadt habe derzeit andere Sorgen, als sich – vor allem angesichts vieler Flüchtlinge – um solchen „Spinnkram“ zu kümmern. Aber genau darum sollten wir uns dringend kümmern. Gerade in einer Hochschulstadt wie Kiel, der die besten Köpfe nach ihrem Studium abhanden zu kommen drohen, weil sie in Kiel keinen Platz zum Spinnen ihrer unkonventionellen Ideennetzwerke für Produkte oder Dienstleistungen von morgen finden. Und ein besserer Platz dafür, mitten in der Stadt, könnte es dafür kaum geben. Das sieht das Land offenbar genauso, spricht von einem „Baustein für einen dynamischen Wissens- und Wirtschaftsstandort“ und einer „Chance für Kiel“. Genauso tönte es bis zum Olympia-Debakel auch. Aber jetzt hätte es das Land selber in der Hand, der Utopie eine Chance zu geben.

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Die Freudengefühle, die manchen Autofahrer derzeit an der Tankstelle überkommen, könnten abrupt enden. Wenn sich das Erdölkartell Opec heute tatsächlich auf eine neue Strategie seiner Förderpolitik verständigen sollte, würden kurzfristig auch wieder die Preise für Sprit – und für Heizöl – nach oben schnellen.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 04.12.2015

Auch sprachlich geht es im Sport manchmal etwas rustikaler zu. Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen. So heißt es gerne, wenn jemand bitter gestürzt ist und sich nun erst einmal berappeln muss. Seit dem jähen Ende aller Olympia-Träume am Sonntagabend befinden sich Politik, Sport und Wirtschaft der Landeshauptstadt in genau dieser Situation.

Kristian Blasel 03.12.2015

Die Regierungskoalition hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Obwohl Schleswig-Holstein wegen der explodierenden Flüchtlingskosten das Geld ausgeht, wollen SPD, Grüne und SSW neue Projekte anschieben und nebenbei einige Lieblingsverbände mit zusätzlichen Landesmitteln füttern. Das ist beschämend, und es ist besonders dreist, weil die Mehrausgaben teils über Kredite finanziert werden sollen.

Ulf B. Christen 02.12.2015
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