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Meinungen Klaus Kramer zur freien Fahrt für freie Bürger
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09:28 12.08.2013
Von Klaus Kramer

Im Gegenteil: Endlich wären die notwendigen Milliarden da, um eine neue Rader Hochbrücke zu bauen, statt deren marode Pfeiler notdürftig zu flicken. Endlich könnten die A 21 bis Kiel vollendet, die A 7 durchgehend sechsspurig ausgebaut und die A 20 um Hamburg herum nach Niedersachsen fortgeführt werden. Für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein sind diese Vorhaben überlebenswichtig.

20 europäische Länder haben eine Pkw-Maut, darunter vier Nachbarn: Polen, Österreich, die Schweiz und Frankreich. Deutschland wird folgen, das ist nur eine Frage der Zeit. Statt diese Zeit zu vertrödeln, sollten CDU und FDP endlich den Mut aufbringen, die Vorteile der Maut offen zu nennen.

Für ein gut ausgebautes Autobahnnetz würden gezielt diejenigen zur Kasse gebeten, die die Autobahnen nutzen und die die Umwelt belasten. Das ist nur gerecht und fair denen gegenüber, die auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Von der Maut profitieren diejenigen, denen Mobilität ein Stück Lebensqualität bedeutet und die sich deshalb gern ins eigene Auto setzen. Diese Freiheit sollte man den Bürgern lassen, wenn sie bereit sind, dafür zu zahlen. Ihnen mit Schlaglochpisten das Autofahren zu vergraulen, wie es den Grünen vorschwebt, ist dagegen unehrliche Politik. Die Maut ist ehrlich und fair.

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