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Meinungen Kristian Blasel zum neuen Hotel
Mehr Meinungen Kristian Blasel zum neuen Hotel
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06:45 01.06.2017
Von Kristian Blasel

In Kiels neuer Mitte entsteht, was es bisher noch nicht gibt: Unterkünfte in bester Lage, die zum Verweilen einladen und auch Menschen offenstehen sollen, die kein Zimmer gebucht haben.

 Die Zeiten, in den Großkaufhäuser wie Brinkmann, Horten oder Hartung mehrere Etagen in der Holstenstraße gefüllt haben, sind vorbei. Mischnutzungen, wie sie jetzt vor dem Asmus-Bremer-Platz entstehen, können eine Alternative sein – weil sie mehr bieten als die Unterkünfte aus dem vergangenen Jahrhundert. Das Konzept, das jetzt präsentiert worden ist, überzeugt. Fußläufig entfernt vom künftigen Holsten-Fleet, von der Sparkassen-Arena und den Kreuzfahrt-Terminals, entsteht eine weitere Anlaufstelle, die den Aufenthalt im Zentrum attraktiver macht.

 Dass Kiels Drei-Sterne-Hotelmarkt damit endgültig gesättigt ist, bleibt unbestritten. Doch nun müssen sich neue und alte Häuser im Wettbewerb durchsetzen. Kiel kann froh sein, dass nicht nur Rathaus-Politiker an die Innenstadt glauben, sondern auch Investoren. Gleichwohl bleibt es eine Wette: darauf, dass Touristen, Einheimische, aber auch Künstler dieses Angebot am Ende annehmen. Vor Kiel liegen spannende Jahre.

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