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Meinungen Kristian Blasel zur Digitalen Woche Kiel
Mehr Meinungen Kristian Blasel zur Digitalen Woche Kiel
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10:08 25.09.2017
Von Kristian Blasel

Hier ist bei der Premiere das gelungen, was die Digitale Woche an der Förde von vergleichbaren Veranstaltungen in anderen Städten abheben soll: der Spagat, Fachleute und Laien gleichermaßen anzusprechen.

 Ansonsten ist die Bilanz dieses mutigen Debüts durchaus gemischt – wobei das Positive eindeutig überwiegt. In unfassbar kurzer Zeit hat die Landeshauptstadt mit ihren zahlreichen Partnern ein Programm auf die Beine gestellt, das beeindruckend war. Wirtschaft, Universität, Verwaltung und Schulen haben vorbildlich an einem Strang gezogen, um die Digitale Woche auf Anhieb zu einer Großveranstaltung zu machen. Für jeden, der sich auch nur annähernd für das Thema interessiert, war etwas dabei.

 Aber es gab es auch zahlreiche Veranstaltungen, die schwach besucht waren, die inhaltlich zu ähnlich schienen oder terminlich nicht gut lagen. Organisatorisch ist daher Luft nach oben: Sowohl in Bezug auf die Koordination, die Öffentlichkeitsarbeit als auch thematische und örtliche Schwerpunktsetzung. Wenn die Stadt die Digitale Woche zu einem jährlichen Dauerbrenner machen möchte, muss sie entsprechende Strukturen schaffen. Eine halbe Stelle bei der Wirtschaftsförderung ist dafür zu wenig. Die Richtung aber stimmt. Und die Lust der Organisatoren nachzulegen, ist ungebrochen. Mehr war im Premierenjahr kaum möglich.

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Nun ist es auch bei uns passiert. Nach Frankreich und den Niederlanden, nach Ungarn und Polen hat es eine national-konservative Partei in Deutschland auf die große politische Bühne geschafft. Der Sieg der AfD bedeutet zugleich eine extrem schmerzhafte Niederlage für die beiden Volksparteien, die sich fragen müssen, wie ihnen ein beträchtlicher Teil des Volkes abhandenkommen konnte.

Christian Longardt 25.09.2017

Der Sommer und das, was ich da sah in der Zebraherde, hatte bei mir die tiefe Überzeugung genährt, dass der THW Kiel als mächtiger Titelaspirant aus zwei Jahren des Umbruchs auferstehen würde, die allen Beteiligten und Fans so schwer auf der Seele lagen.

Tamo Schwarz 24.09.2017

Formal ist es die zwölfte Städtepartnerschaft, die Kiel eingeht. Aber natürlich ist im Fall von San Francisco vieles, ja fast alles anders: Die kalifornische Küstenstadt überstrahlt schon mit ihrem Namen alle Partnerschaften, die Kiel bislang gewonnen hat.

Kristian Blasel 22.09.2017