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Kristian Blasel zur Digitalen Woche Kiel

Kommentar Kristian Blasel zur Digitalen Woche Kiel

Zum Abschluss drehte die erste Digitale Woche Kiel noch einmal richtig auf: Die San-Francisco-Freundschaftsparty rund um das Camp 24/7 bei herrlichem Spätsommerwetter und die Gesundheitsmesse in der Sparkassen-Arena wurden zu Ereignissen, die wirklich auch etwas für Menschen waren, die sonst mit dem technischen Wandel fremdeln.

Hier ist bei der Premiere das gelungen, was die Digitale Woche an der Förde von vergleichbaren Veranstaltungen in anderen Städten abheben soll: der Spagat, Fachleute und Laien gleichermaßen anzusprechen.

 Ansonsten ist die Bilanz dieses mutigen Debüts durchaus gemischt – wobei das Positive eindeutig überwiegt. In unfassbar kurzer Zeit hat die Landeshauptstadt mit ihren zahlreichen Partnern ein Programm auf die Beine gestellt, das beeindruckend war. Wirtschaft, Universität, Verwaltung und Schulen haben vorbildlich an einem Strang gezogen, um die Digitale Woche auf Anhieb zu einer Großveranstaltung zu machen. Für jeden, der sich auch nur annähernd für das Thema interessiert, war etwas dabei.

 Aber es gab es auch zahlreiche Veranstaltungen, die schwach besucht waren, die inhaltlich zu ähnlich schienen oder terminlich nicht gut lagen. Organisatorisch ist daher Luft nach oben: Sowohl in Bezug auf die Koordination, die Öffentlichkeitsarbeit als auch thematische und örtliche Schwerpunktsetzung. Wenn die Stadt die Digitale Woche zu einem jährlichen Dauerbrenner machen möchte, muss sie entsprechende Strukturen schaffen. Eine halbe Stelle bei der Wirtschaftsförderung ist dafür zu wenig. Die Richtung aber stimmt. Und die Lust der Organisatoren nachzulegen, ist ungebrochen. Mehr war im Premierenjahr kaum möglich.

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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