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Meinungen Kristiane Backheuer zum Bürohund
Mehr Meinungen Kristiane Backheuer zum Bürohund
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10:00 13.01.2018
Von Kristiane Backheuer

Das ist wunderbar. In Zeiten, in denen der Job immer mehr Raum in unserem Leben einnimmt, könnten noch viel mehr Chefs hellhörig werden. Denn: So kann es gehen.

 Unsere Arbeitswelt hat sich stark verändert. Sie ist schneller, stressiger und unkalkulierbarer geworden. Jeder vierte Mann in Deutschland und jede dritte Frau leiden unter chronischem Stress. Die Anzahl der Fehltage aufgrund von psychischen Symptomen ist seit 1997 um 165 Prozent gestiegen. Die Zahl der Burnout-Fehltage kletterte seit 2004 auf das Neunfache. Ein Bürohund kann helfen, teure Gesundheitsprogramme überflüssig zu machen. Er sorgt für Stressabbau, zwingt uns zu kreativen Pausen und verbessert das Arbeitsklima.

 Wichtig ist nur: Es muss klare Regeln geben. Nur ein erzogener Hund ist ein guter Bürohund. Allergiker müssen geschützt, Ängste ernst genommen werden. Dann steht einer höheren Akzeptanz der Vierbeiner am Arbeitsplatz nichts im Wege. Wer einmal mitten in einer stressigen Phase durch weiches Hundefell streicheln durfte, weiß, dass negative Energien in Windeseile verschwinden können. Ein positiver Impuls zum Nulltarif.

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