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Meinungen Martina Drexler zu Möbel Höffner
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05:00 09.10.2018
Von Martina Drexler
Martina Drexler ist Lokalredakteurin der Kieler Nachrichten Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Seit die Ansiedlungspläne für ein Möbelhaus 2011 öffentlich wurden, sind so viele Jahre ins Land gegangen, dass immer wieder Gerüchte hochkochten, Möbel Kraft komme nicht nach Kiel. Gebetsmühlenartig reagierten Unternehmen wie Stadt darauf mit dem Bekenntnis zur Kraft-Ansiedlung. Und jetzt: Möbel Kraft kommt tatsächlich nicht nach Kiel, sondern Höffner, ein anderes Möbelhaus innerhalb des Krieger-Konzerns.

Stadt und Politiker mag zunächst die Zusicherung beruhigen, dass sich lediglich der Name ändert. Aber die Krieger-Unternehmensspitze wird sich nicht nur viele kritische Fragen gefallen lassen müssen, sondern auch den Vorwurf mangelnder Transparenz. Die Befürworter haben beim Bürgerentscheid für das Möbelhaus gestimmt, weil sie sich von der Aussicht auf neue Arbeitsplätze, Gewerbesteuereinnahmen und Stärkung des Wirtschaftsstandortes überzeugen ließen. Und für nicht wenige spielte auch das Argument eine Rolle, dass es sich bei Möbel Kraft um ein renommiertes schleswig-holsteinisches Unternehmen handelt. Kaum ein Thema hat die Stadt so gespalten wie die Ansiedlung, die viele Kleingärtner viel zu früh zwang, ihre Parzellen aufzugeben. Wenn der Möbelhändler jetzt nicht Dampf macht, damit der Bau wirklich 2021 fertig ist und die Irritationen schnell ausräumt, könnte er das Vertrauen künftiger Kunden verspielen.

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