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Meinungen Martina Drexler zum Flughafen Kiel
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07:00 14.12.2015
Von Martina Drexler

Eine Teilschuld daran trägt die Entscheidung der rot-grün-blauen Ratsmehrheit, durch eine jahrelange Hängepartie den Investoren jede Planungssicherheit zu nehmen. Aber auch der grüne Traum vom Wohngebiet auf dem Flugplatz wird sich nicht erfüllen, schon allein deshalb, weil die Stadt erst einmal die Entwicklung des benachbarten MFG 5-Geländes zum neuen Stadtteil wuppen muss.

 Und doch gibt es Hoffnung für den Flughafen, der streng genommen seit 2006, als die letzte Linienmaschine in Holtenau abhob, gar keiner mehr ist. Als Gewerbegelände mit Landebahn scheint er sich zu bewähren, sieht man sich die Entwicklung der Flugbewegungen an und die erfolgreichen Bemühungen, den Zuschuss der Stadt zu senken. 2016 wird sein Schicksalsjahr. Endlich. Denn nach dem Versprechen, spätestens nach der Vorlage des Gutachtens über die Zukunft des Areals in Holtenau zu entscheiden, steht die Politik im Wort. Ein weiterer Stillstand wäre weder dem Personal noch den Unternehmen dort zuzumuten. Ein Aus für ihn, das sollte allen dabei klar sein, würde die Luftverbindung für immer kappen.

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Das ging aber schnell. Zwischen Kiel und Kopenhagen ist eine neue Eiszeit ausgebrochen. Die Nachbarn verhalten sich in diesen angespannten Wochen der Flüchtlingskrise so vollkommen anders, als es Schleswig-Holstein in seiner Großzügigkeit erwartet hätte.

Christian Hiersemenzel 11.12.2015

Angesichts der dramatischen Lage in Syrien und anderen Ländern verbietet sich eine Diskussion über die Kosten der Flüchtlinge in Deutschland eigentlich. Denn Menschen in Lebensgefahr sind mit allen Mitteln zu schützen. Aber natürlich stellt sich auf der anderen Seite auch die Frage nach den Kosten der Flüchtlingsbetreuung.

Jörn Genoux 11.12.2015

Die Warnung des Gutachters zur Schulentwicklung in Kiel ist deutlich: Bleibt alles beim Alten, wird es teuer. Dann müssten Anbauten oder sogar neue Schulen her, weil vor allem die Gymnasien den prognostizierten Schüleransturm nicht mehr verkraften könnten.

Jürgen Küppers 11.12.2015
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