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Meinungen Martina Drexler zum Ordnungsdienst
Mehr Meinungen Martina Drexler zum Ordnungsdienst
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12:21 04.08.2017
Von Martina Drexler

Man habe angesichts der zunehmenden Beanspruchung der Polizei eine Neubewertung vorgenommen, heißt die Begründung der Kieler Rathausfraktionen.

 Ob Terrorabwehr oder Sicherung von Großveranstaltungen – die Polizei, die einen riesigen Überstundenberg vor sich herschiebt, ist in der Tat mit immer mehr Aufgaben belastet. Schon seit vielen Jahren haben etliche Kommunen bundesweit begonnen, dort, wo kleinere Verstöße unterhalb von Straftaten das Sicherheitsgefühl der Bürger zunehmend beeinträchtigen, eigene geschulte Ordnungshüter auf die Straße zu schicken. Die Beispiele in Lübeck und Neumünster zeigen, dass diese Modelle der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Behörden funktionieren können.

 So ist es auch in Kiel einen Versuch wert, einen Ordnungsdienst einzuführen und zu erproben: Mehr Aufpasser auf den Straßen könnten dazu beitragen, dass Angsträume in der Stadt verschwinden und die Aufenthaltsqualität steigt. Wie viele Mitarbeiter sollen in den Einsatz? Wer bildet sie aus, wer bezahlt die Kosten und wo ist die Abgrenzung zur Polizei? Das sind aber nur einige der Fragen, die Politik und Verwaltung beantworten müssen.

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