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Meinungen Martina Drexler zur Mietpreisbremse
Mehr Meinungen Martina Drexler zur Mietpreisbremse
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09:30 19.09.2015
Von Martina Drexler

Am Grundproblem selbst, dass eine immer größer werdende Nachfrage nach günstigem Wohnraum einem viel zu knappen Angebot gegenübersteht, ändert es nichts.

Handelt es sich bei dem Ratsbeschluss daher um reine Symbolpolitik? Nein, denn man sollte die landesweite Signalwirkung aus der Landeshauptstadt nicht unterschätzen. Mit der Mietpreisbremse zeigt die Stadt allen die rote Karte, die die Preise zu sehr in die Höhe treiben wollen. Das scheint nötig angesichts der aktuellen Entwicklung auf dem angespannten Wohnungsmarkt.

Das schlagkräftigste Instrument, um das Problem in der wachsenden Stadt zu bewältigen, bleibt jedoch der Masterplan Wohnen: Stadt, Investoren und Akteure der Wohnungswirtschaft arbeiten gemeinsam an einer Strategie, so viele Wohnungen zu bauen wie möglich. Dabei haben sie bereits Fortschritte erreicht, sieht man sich die steigende Zahl der Baugenehmigungen an. Die Furcht, die von der Wirtschaft abgelehnte Mietpreisbremse könnte auch diese Partnerschaft ausbremsen, ist jedoch überzogen. Denn Neubauten fallen nicht unter die Regelung.

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