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Meinungen Martina Drexler zur Rettung von Katzheide
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21:25 01.10.2015
Von Martina Drexler

Das Freibad Katzheide ist auf Dauer gerettet – weil es Bürgern gelungen ist, Politik und Verwaltung zu überzeugen, dass es sich nicht nur um ein sanierungsbedürftiges Bad handelt. Viele Kieler haben in Katzheide schwimmen gelernt und dort mit der Familie so manchen Sommertag verbracht.

Das geplante Zentralbad ist zwar ein sinnvolles Projekt, da es vielfältige Freizeit- und Sportaktivitäten bieten und marode Anlagen ersetzen soll. Doch der Verbundenheit mit Katzheide als identitätsstiftendem Treffpunkt für Familien in einem sozial schwierigen Stadtteil wird es kaum etwas entgegensetzen können.

SPD, Grüne und SSW waren beeindruckt von der Unterschriften-Sammlung und ließen die Option einer späteren Entscheidung über die Zukunft des Bades fallen. Ihre Anträge werden den Badebetrieb sichern – und der Stadt damit ein Problem bescheren. Auch wenn sie jetzt nicht 250.000 Euro für einen Bürgerentscheid aufbringen muss, die Betriebskosten und der Sanierungsbedarf sind gewaltige Lasten für die eh schon klamme Stadt. Doch es gibt Signale von beiden Seiten, sich mit einem abgespeckten Modell für Katzheide anfreunden zu können. Dabei haben jetzt die Bürger mitzureden. Gut so.

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