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Meinungen Niklas Wieczorek zu Fahrraddieben
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08:00 10.07.2018
Von Niklas Wieczorek
Niklas Wieczorek kommentiert.
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Kiel

Noch ärgerlicher ist es, wenn man zuvor seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, um der Polizei die Arbeit zu erleichtern und die Chance zu wahren, von der Versicherung eine Entschädigung zu erhalten.

Gute Vorbereitung: Anketten und Rahmennummer notieren

So bitter es ist: Als Radfahrer kommt man nicht umhin, sich um gute Unterstellmöglichkeiten Gedanken zu machen und natürlich sein Rad anzuschließen – am besten gleich mit mehreren Schlössern. Auch seinen Drahtesel genau zu verzeichnen (Rahmennummer notieren!) und Belege für das Eigentum griffbereit zu haben, gehört zur guten Vorbereitung. Das erleichtert immerhin die Aufklärungsarbeit. Wie viele sichergestellte Räder bei den Ermittlern verrosten, weil der Eigentümer nicht ausfindig gemacht werden kann, ist ernüchternd.

Mehr Zivilcourage gefragt

Ernüchternd findet die Polizei auch die mangelnde Zivilcourage. Jemand trägt (!) zwei abgeschlossene Räder durch die Gegend? Vielleicht wäre es Zeit, ihn anzusprechen, und, wenn er das auffällig abblockt, schnell 110 zu wählen? Doch machen wir uns nichts vor: Räder werden trotzdem gestohlen. Weil wir sie eben irgendwo parken müssen. Dann hilft nur noch, dem Auftakt der Kieler Ermittlungsgruppe Speiche weiter viel Erfolg zu wünschen. Oder ein Schrottrad. Das wird eigentlich nie geklaut.

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