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Meinungen Niklas Wieczorek zu den Shisha-Bars
Mehr Meinungen Niklas Wieczorek zu den Shisha-Bars
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10:00 20.11.2017
Von Niklas Wieczorek
KN_Porträt_Portrait_Köpfe cmyk_ntrl_frdl_1_2_3_neuNiklas Wieczorek, Porträt, Kommetar Quelle: Ulf Dahl

Der mit einem süßlichen Geschmack gefärbte Tabak riecht verlockend – und es lässt sich trefflich beim Pfeiferauchen beisammen sitzen und über allerlei plaudern. Das hört sich alles harmlos an und schmeckt auch nicht so derb wie Zigaretten. Doch was sagen die Experten?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung ist ehrlich: Es fehlt den Forschern noch an Daten, um die Folgen des Wasserpfeifenrauchs genauer abschätzen zu können. Klar ist ihnen aber bereits, dass Shishas nicht weniger gesundheitsgefährdend sind als Zigaretten. Das gilt für das Suchtpotenzial ebenso wie für die Auswirkungen des Verbrennungsprozesses. Das ist noch längst kein Grund zum Dramatisieren und auch nicht für den erhobenen Zeigefinger: Schließlich sinken die Zahlen der Raucher insgesamt bei Jugendlichen schon seit über 15 Jahren deutlich. Die Erkenntnisse des Instituts für Risikobewertung verpflichten Anbieter und Konsumenten aber zu einem verantwortungsvollen Umgang.

 Betreiber einer Shisha-Bar sollten im eigenen Interesse alle Vorkehrungen gegen die Kohlenmonoxid-Gefahr treffen. Spektakuläre Polizeieinsätze helfen ihnen nicht und sind auch keine gute Werbung. Wer als Gastgeber mit dem Herzen bei der Sache ist, dem sollten auch die Gäste am Herzen liegen.

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„Papa, schafft Holstein Kiel noch das 2:2?“, fragte mein neunjähriger Sohn (HSV-Fan) zehn Minuten vor Schluss.

Alexander Holzapfel 20.11.2017

Dieses ewige Lamento. Ja, es gibt bestimmt triftige Gründe, warum noch immer längst nicht alle Kinder in Schleswig-Holstein schwimmen lernen. Hallen sind wegen Renovierungsstau und klammer kommunaler Kassen geschlossen.

Christian Hiersemenzel 18.11.2017

Das wurde auch Zeit! Landesverkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) hat die Bahn zum Krisengespräch zitiert. Er hat die Nase voll von ständigen Zugausfällen und Verspätungen, von Fahrzeugmangel und Dauerbaustellen, gesperrten Gleisen und Strecken. Ein Gefühl, das Pendler im Norden nur zu gut und schon viel zu lange kennen.

Bastian Modrow 18.11.2017