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Niklas Wieczorek zu den Shisha-Bars

Kommentar Niklas Wieczorek zu den Shisha-Bars

Wasserpfeifen, auch Shishas oder Hubble-Bubble genannt, sind bei Jugendlichen extrem beliebt.

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Niklas Wieczorek, Porträt, Kommetar

Quelle: Ulf Dahl

Der mit einem süßlichen Geschmack gefärbte Tabak riecht verlockend – und es lässt sich trefflich beim Pfeiferauchen beisammen sitzen und über allerlei plaudern. Das hört sich alles harmlos an und schmeckt auch nicht so derb wie Zigaretten. Doch was sagen die Experten?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung ist ehrlich: Es fehlt den Forschern noch an Daten, um die Folgen des Wasserpfeifenrauchs genauer abschätzen zu können. Klar ist ihnen aber bereits, dass Shishas nicht weniger gesundheitsgefährdend sind als Zigaretten. Das gilt für das Suchtpotenzial ebenso wie für die Auswirkungen des Verbrennungsprozesses. Das ist noch längst kein Grund zum Dramatisieren und auch nicht für den erhobenen Zeigefinger: Schließlich sinken die Zahlen der Raucher insgesamt bei Jugendlichen schon seit über 15 Jahren deutlich. Die Erkenntnisse des Instituts für Risikobewertung verpflichten Anbieter und Konsumenten aber zu einem verantwortungsvollen Umgang.

 Betreiber einer Shisha-Bar sollten im eigenen Interesse alle Vorkehrungen gegen die Kohlenmonoxid-Gefahr treffen. Spektakuläre Polizeieinsätze helfen ihnen nicht und sind auch keine gute Werbung. Wer als Gastgeber mit dem Herzen bei der Sache ist, dem sollten auch die Gäste am Herzen liegen.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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