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Meinungen Petra Krause zum Falckensteiner Strand
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07:23 21.07.2018
Von Petra Krause
Petra Krause kommentiert.  Quelle: Ulf Dahl
Kiel

1998 wurde daher die städtische Projektgruppe Falckensteiner Strand ins Leben gerufen, um den schlechten Ruf aufzupolieren. Sie übernahm die Parkraumbewirtschaftung, um das wilde Parken in geordnete Bahnen zu lenken. Mit dem erwirtschafteten Geld wurden teilweise die sanierungsbedürftigen sanitären Anlagen wieder hergerichtet. Für viele der heute dort ansässigen Gewerbetreibenden hat die Gruppe den Weg zum Erfolg geebnet. Nun ist die Stadt dabei, das, was sie mühsam erreicht hat, zu zerstören.

Es steht außer Frage, dass man für strandnahe Parkplätze auch Gebühren zahlen muss. Aber wenn man auf einen Kaffee in der Holtenauer Straße anhält, werden ja auch nicht gleich vier Euro fällig. Leider scheint die Stadt aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt zu haben. Immer wieder gibt sie Kieler Sahnestückchen weg in private Hände.

Die Stadt wäre gut beraten, die Parkraumbewirtschaftung wieder selbst zu übernehmen oder sich mit den Gewerbetreibenden am Falckensteiner Strand an einen Tisch zu setzen – und gemeinsam eine für alle tragbare Lösung zu finden. Andernfalls würde sie die langjährige Arbeit ihrer städtischen Projektgruppe zur Steigerung der Attraktivität des Falckensteiner Strandes zunichte machen.

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