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Meinungen Tamo Schwarz zum Handball-Bundestrainer
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22:01 05.04.2018
Von Tamo Schwarz
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Vor dem Hintergrund der Heim-WM im Januar 2019 – das wichtigste Projekt des deutschen Handballs seit 2007 – und des als Ziel ausgerufenen Olympiasieges 2020 alles andere als gute Voraussetzungen für den Fortbestand dieser „Ehe“.

 Doch der DHB wollte das Bündnis retten, setzte auf Therapie statt Scheidung und erreichte immerhin, dass der bei der EM verkopft verkrampfte Bundestrainer die Fähigkeit zur Veränderung bewies. Und die Spieler? Sie, die 2007 als junge Burschen das „Wintermärchen“ am Fernseher verfolgten, wissen, welchen Stellenwert eine erfolgreiche Weltmeisterschaft im eigenen Land in ihrer Karriere haben könnte. Erfolgreich können sie das nächste Kapitel der Bad Boys aber nur dann schreiben, wenn sie dem Bundestrainer und seinem System bedingungslos folgen. Die beiden Testspiele gegen Serbien geben dazu noch nicht endgültig Aufschluss. Wie ist die Statik im Team, wenn alle Führungsspieler wieder an Bord sind? Welche Rolle spielt der bei der EM völlig abgetauchte Kapitän Uwe Gensheimer? (Oder ein möglicher Nachfolger?) Und vor allem: Wie gelingt eine WM-Vorbereitung ohne ernstzunehmende Pflichtaufgaben? Die Weichen stehen auf Zukunft – das Risiko bleibt.

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