Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Tamo Schwarz zum THW Kiel
Mehr Meinungen Tamo Schwarz zum THW Kiel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 12.10.2017
Von Tamo Schwarz

Von einem Absturz des Rekordmeisters in die lokale Zweitklassigkeit kann allerdings keine Rede sein. Von kausalen Zusammenhängen zwischen Störche-Hype und Zebra-Tristesse auch nicht.

 Spannend ist der (unaufgeregte) Blick in die Tiefe allemal. Der „kleine Bruder“ Holstein hat fleißig aufgeholt. Und der große „Platzhirsch“ THW muss das nun als Lernprozess begreifen. „Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“, lautet ein Leitspruch von Dagobert Duck. Zu lange haben die Zebras sich auf der Bühne der Handwerker und Mittelständler der Landeshauptstadt kaum blicken lassen, den Fokus auf das große Kino von Red Bull und Co. gelegt. Erfolgs-Phlegma hatte in den Jahren des Titel-Abonnements Einzug gehalten. Das haben Thorsten Storm und seine Mitstreiter erkannt, steuern um. Und vielleicht hat der THW-Manager sogar Unrecht mit seiner Annahme, der Kuchen in Kiel werde nicht größer, nur weil jetzt ein zweiter Wettbewerber da sei. Die Wirtschaft Kiels hat vielleicht sogar noch viel mehr Potenzial, doch der THW muss auf dem Weg zu den Geldbörsen zuerst wieder die Herzen erreichen. In der jetzigen Situation auch die der Fans. Denn die sind der wichtigste Sponsor überhaupt. Ohne sie würde aus einer sportlichen eine existenzielle Krise.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Schläfrig-Holstein? Ministerpräsident Daniel Günther will mit seiner Digitalstrategie beweisen, dass der Norden mehr kann, als nur verträumt zwischen den Meeren zu liegen – mehr als ein Glücksort, wo sich Hamburger ausruhen und Senioren wohlfühlen.

Christian Hiersemenzel 11.10.2017

15.600 Tonnen Hering, 1200 Tonnen Dorsch dürfen Fischer laut Fischereiverband im laufenden Jahr in der westlichen Ostsee fangen. Zu viel? Zu wenig? Genau richtig? Für alle drei Bewertungen gibt es Vertreter – und genau das ist das Problem.

Alev Doğan 11.10.2017

Noch vor der Wahl ließ die FDP keine Gelegenheit aus, für Schleswig-Holstein eine Investitionsquote von mindestens zehn Prozent zu fordern. Mit weniger versündige man sich an künftigen Generationen.

Christian Hiersemenzel 11.10.2017
Anzeige