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Meinungen Tanja Köhler zu Facebook
Mehr Meinungen Tanja Köhler zu Facebook
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13:49 14.01.2018
Von Tanja Köhler
Tanja Köhler, Online-Chefin der Kieler Nachrichten Quelle: Ulf Dahl

Wer bis zur Ankündigung von Mark Zuckerberg mit seiner Seite sichtbar sein wollte, musste zuletzt in Reichweite investieren. Die Durchdringung von nichtbezahlten Beiträgen sank seit 2016 kontinuierlich. Häufig tauchten nur noch Videos und gesponserte Beiträge im Newsfeed der Nutzer auf – oder Postings, die die eigene Meinung widerspiegelten. Gegen diese Filterblase geht Facebook nun vor. Mit dem neuen Algorithmus sollen künftig wieder mehr Beiträge von Freunden und Familienangehörigen sichtbar sein. Eine Rückbesinnung auf das, womit Facebook einst gestartet ist. Wer weiterhin Beiträge von Unternehmensseiten in seinem Newsfeed sehen möchte, muss aktiv werden.

Heißt: auf die Seite gehen, sie abonnieren und „Als Erstes anzeigen“ auswählen.

Seitenbetreiber müssen sich indes der Frage stellen, wie sie Erfolg in sozialen Netzwerken definieren und wie abhängig sie sich von Facebook machen wollen. Nicht die Anzahl von Likes und Kommentaren unter den Postings sollten der Maßstab sein. Unternehmen müssen unabhängig von Facebook und Co. so attraktiv sein, dass Nutzer gerne über sie sprechen.

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