Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Thomas Bunjes zur Konzertwirtschaft
Mehr Meinungen Thomas Bunjes zur Konzertwirtschaft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:05 07.01.2016
Von Thomas Bunjes

Zum Jahresbeginn sind im Hamburger Konzertkalender bereits etliche Weltstars notiert. Nicht annähernd in dieser Liga spielen die Acts, die nach Kiel kommen, aber auch hier ist schon jetzt ein Schub zu verzeichnen.

Damit verstärkt sich ein Trend, der schon in den letzten Jahren zu beobachten war: Die Stars touren, um Geld zu verdienen. Während einst Live-Konzerte vor allem der Werbung für das neue Album dienen sollten, um die Plattenverkäufe anzukurbeln, wird heute versucht, mit frischen Songs möglichst viele Fans in die Konzerte zu locken – vor allem, um stetig schrumpfende Erlöse aus CD-Verkäufen zu kompensieren. Teils extrem gestiegene Konzertpreise machen Tourneen noch lukrativer.

Eine feine Sache für die Fans, die ihre Idole jetzt viel öfter live erleben können. Denn kaum ein Star kann es sich heute noch leisten, ein Album auf den Markt zu werfen und sich dann einfach rar zu machen. Allerdings soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, das Touren sei nur eine lästige Pflichtübung. Für die meisten Musiker dürfte das Konzert immer noch das Schönste am Beruf sein.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die ungeheuerlichen Ereignisse von Köln haben die Polizei überrascht, das darf als gesichert gelten. Insofern gab es in den vergangenen Tagen viel Verständnis für die Überforderung der Ordnungshüter in den dramatischen Stunden, schließlich hat es ein derart massenhaftes Einkreisen und Bedrängen von weiblichen Opfern in Deutschland zuvor noch nie gegeben.

Christian Longardt 07.01.2016

Nein, Grund zum Jubeln haben rechte Ideologen nicht, wenn sich Schüler im Norden demnächst Hitlers „Mein Kampf“ in voller Länge zu Gemüte führen können.

Jürgen Küppers 07.01.2016

Ob Wildbiene, Bussard oder Küchenschelle – wir dezimieren unsere Umwelt beharrlich und äußerst effizient. Über 30 Prozent aller untersuchten Arten in Deutschland sind gefährdet, hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) festgestellt.

Heike Stüben 06.01.2016
Anzeige