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Meinungen Ulf B. Christen zum Geld für Kommunen
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zum Geld für Kommunen
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07:28 07.12.2015
Von Ulf B. Christen

Nach Angaben des Amtes einigten sich beide Orte darauf, die flüchtlingsbedingten Extra-Einnahmen aufzuteilen. Andere Orte bieten dem Land inzwischen sogar Flächen an, um mit den Flüchtlingen auch mehr Schlüsselzuweisungen zu erhalten.

Kurios wird es im Frühjahr. Die Meldebehörden dürften dann Überstunden machen, um zum Stichtag 31. März möglichst viele Flüchtlinge im Register zu haben. Das allerdings nur für kurze Zeit. Der Aufenthalt in der Anlaufstelle ist auf einige Wochen begrenzt. Kurzum: Die Erstaufnahmeorte werden 2017 Geld für Flüchtlinge erhalten, die längst nicht mehr da sind.

All das zeigt, dass auch das Finanzausgleichssystem von der Flüchtlingswelle überrollt wurde. Die Belastungsgrenze ist hier allerdings nicht erreicht. Im Ausgleichstopf stecken 1,5 Milliarden Euro und bei geplanten 25000 Erstaufnahmeplätzen werden weniger als 25 Millionen Euro umgeschichtet.

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Das Experiment mit dem Novizen Ralf Heskamp auf der Position des Sportlichen Leiters ist gescheitert. Nun also soll der in der Funktion des Geschäftsführers Sport erprobte Uwe Stöver die Geschicke des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel maßgeblich mitbestimmen. Dass der Aufsichtsrat der Störche das seit Oktober bestehende Vakuum ohne Hektik, aber noch rechtzeitig vor der Winterpause gefüllt hat, muss positiv bewertet werden.

Andreas Geidel 04.12.2015

Nun zieht auch die Bundeswehr in den Kampf gegen den „Islamischen Staat“, mit Tornados auch aus Jagel, mit Soldaten aus Schleswig-Holstein. Eine Entwicklung, die vor drei Wochen noch undenkbar schien. Insoweit haben all jene Recht, die kritisieren, da werde im Eiltempo ein hoch gefährlicher Militäreinsatz beschlossen, dessen Erfolg niemand voraussehen kann.

Christian Longardt 04.12.2015

Nach dem Olympia-Debakel wagt man in Kiel ja schon gar nicht mehr zu träumen. Oder doch? Zwei Initiativen tun es jedenfalls und haben das Land überraschenderweise auf ihrer Seite. Ihre Idee klingt in der Tat vielversprechend: eine Art Branchen verbindende Zukunftswerkstatt für kreative Köpfe vom Tischler bis zum Grafiker auf einem Gelände mit kreativer Tradition.

Jürgen Küppers 04.12.2015
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