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Meinungen Ulrich Metschies zu Hilfen für Bauern
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09:30 31.07.2018
Von Ulrich Metschies
Ulrich Metschies kommentiert. Quelle: Ulf Dahl
Kiel/Berlin

Natürlich müssen landwirtschaftliche Betriebe allein mit dem Wetter zurechtkommen. Doch wer von ihnen verlangt, die Folgen des Klimawandels aus eigener Kraft wegzustecken, treibt vor allem kleinere Höfe in die Existenzaufgabe. Überschwemmte Äcker zur besten Saat-Zeit und eine folgende Dürre, die die Ernte regelrecht vertrocknen lässt – das ist eine fatale Verkettung extremer Wetterlagen, die Agrarkonzerne wegstecken können, nicht aber bäuerliche Familienbetriebe. Viel zu lange hat die Politik Rahmenbedingungen geschaffen, die nicht Nachhaltigkeit belohnt haben, sondern Wachstum, Spezialisierung, Massentierhaltung. Und das, obwohl die Landwirtschaft längst als bedeutende Quelle von Treibhausgasen entlarvt ist. Die Quittung wird uns allen präsentiert – auch den Bauern.

Kleine Betriebe können nicht schnell genug reagieren

Als Unternehmer müssen sie sich einstellen auf veränderte Markt- und Produktionsbedingungen. Diese Anpassung erfordert Zeit – Zeit, die viele kleine Betriebe nicht mehr haben. Wer die bäuerliche Landwirtschaft erhalten will, muss ihr zur Seite stehen: mit gezielten Hilfen und Erleichterungen, nicht mit Staatsgeld aus der Gießkanne.

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