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Meinungen Andreas Geidel zum neuen HSV-Trainer
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13:47 24.10.2018
Von Andreas Geidel
Sport-Redakteur Andreas Geidel Quelle: Ulf Dahl
Hamburg

Nach nur vier Punktspielen und vier Punkten in der ersten Länderspielpause der Saison kam das Aus für den beim Holstein-Aufsichtsrat in Ungnade gefallenen Neitzel.

Christian Titz hat beim Hamburger SV unter Sportchef Becker immerhin zehn Zweitligaspiele und zwei Länderspiel-Auszeiten überstanden. Gestern war für Titz, nicht eben als Liebling des mächtigen Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann bekannt, Feierabend im Volkspark. Es gab keine Alternative zum Rausschmiss des vor drei Monaten noch als XXL-Hoffnungsträger gepriesenen Coaches. Denn anders als im kleinen Nest der Störche kann sich der große HSV im Zusammenspiel zwischen eigenem Selbstverständnis, öffentlicher Erwartungshaltung und wirtschaftlicher Realität keine Entwicklung mit sportlichen Dellen leisten. Was einzig zählt, ist der sofortige Wiederaufstieg.

An der Förde verpflichtete Becker im August 2016 den im Trainergeschäft vergleichsweise unbekannten Markus Anfang. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Beim HSV ist Hannes Wolf nunmehr Beckers Bester. Wolf weiß aus Stuttgarter Zeiten, wie für einen Top-Favoriten der Sprung aus Liga zwei gelingt. Die Chancen stehen gut, dass Beckers professionelles Kalkül erneut funktioniert.

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