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Meinungen Alexander Holzapfel zum HSV
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22:14 08.03.2018
Von Alexander Holzapfel
HSV-Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen wurde freigestellt. Quelle: Christian Charisius/dpa

Neun Aufsichtsratsvorsitzende, vier Vorstandschefs und sieben Sportdirektoren hat der HSV in den zurückliegenden neun Jahren verschlissen. Jetzt hat es AG-Boss Heribert Bruchhagen, Sportchef Jens Todt und den zurückgetretenen Aufsichtsrats-Chef Michael Krall erwischt.

Auch die Liste der Trainer wird spätestens nach dem besiegelten Abstieg, wenn sich die Erwartung an Retter Bernd Hollerbach nicht erfüllt hat, länger. Neuaufbau. Mal wieder.

Im Feuern ist der HSV Champion, zu feiern gibt’s schon lange nichts mehr. Dass sich der Bundesliga-Dino mit dem Abstieg abgefunden hat – das Team hat sieben Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16 – wird mit dem Zeitpunkt des HSV-Bebens deutlich.

Auf der Suche nach einem Sportdirektor taucht in der Gerüchteküche übrigens wie vor einem Jahr beim FC St. Pauli der Name Ralf Becker auf. Damals war nichts dran. Der Kiez-Klub unterstellt dem Kieler Geschäftsführer Sport noch heute, er habe sich damals selbst ins Spiel gebracht. Das kann diesmal anders sein. Die Top-Platzierung der Störche in der Zweiten Liga spricht für Becker.

Beim HSV macht Bernd Hoffmann nach seiner Wahl zum Vereinspräsidenten ernst. Als neuer Aufsichtsratschef der AG dreht er den Klub nun auf links. Sein Schuss muss sitzen. Der Wiederaufstieg kann nämlich nur dann gelingen, wenn in der Führungsetage Konstanz einkehrt. Lang lebe der König!

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