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Meinungen Andreas Geidel zum neuen Sportchef Uwe Stöver
Mehr Meinungen Andreas Geidel zum neuen Sportchef Uwe Stöver
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19:39 04.12.2015
Von Andreas Geidel
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Die Aufsichtsräte haben sich für ein „Kind des Profifußballs“ entschieden. Erste und Zweite Liga als Aktiver, Fußballlehrer-Lizenz, zwischenzeitlich Leiter eines Nachwuchsleistungszentrums – das Anforderungsprofil scheint Stöver zu erfüllen. Der 48-Jährige wirkt geerdet, stand selten im grellen medialen Rampenlicht der Branche, kommt als solider Arbeiter und nicht als besserwissender Paradiesvogel daher. Wer sechs Jahre im Schatten der großen Eintracht beim Zweitligisten FSV Frankfurt den Dauerkampf um sportliche und wirtschaftliche Existenz ausgehalten hat, sollte auch im Neuland an der Ostsee mit den Stürmen dieses Geschäfts klarkommen.

Mit seinen 1,87 Meter steht der künftige Vizepräsident optisch auf Augenhöhe mit dem Alphatier der Störche, Wolfgang Schwenke. Der kaufmännische Geschäftsführer ist seit dem Abgang von Stövers Vorvorgänger Andreas Bornemann im Juli 2014 eng mit Cheftrainer Karsten Neitzel zusammengerückt. Spielen Schwenke und Neitzel künftig mit Stöver wieder als echtes Dreierteam, könnte das körperliche Symbol für nachhaltigen Erfolg stehen.

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Nun zieht auch die Bundeswehr in den Kampf gegen den „Islamischen Staat“, mit Tornados auch aus Jagel, mit Soldaten aus Schleswig-Holstein. Eine Entwicklung, die vor drei Wochen noch undenkbar schien. Insoweit haben all jene Recht, die kritisieren, da werde im Eiltempo ein hoch gefährlicher Militäreinsatz beschlossen, dessen Erfolg niemand voraussehen kann.

Christian Longardt 04.12.2015

Nach dem Olympia-Debakel wagt man in Kiel ja schon gar nicht mehr zu träumen. Oder doch? Zwei Initiativen tun es jedenfalls und haben das Land überraschenderweise auf ihrer Seite. Ihre Idee klingt in der Tat vielversprechend: eine Art Branchen verbindende Zukunftswerkstatt für kreative Köpfe vom Tischler bis zum Grafiker auf einem Gelände mit kreativer Tradition.

Jürgen Küppers 04.12.2015

Die Freudengefühle, die manchen Autofahrer derzeit an der Tankstelle überkommen, könnten abrupt enden. Wenn sich das Erdölkartell Opec heute tatsächlich auf eine neue Strategie seiner Förderpolitik verständigen sollte, würden kurzfristig auch wieder die Preise für Sprit – und für Heizöl – nach oben schnellen.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 04.12.2015
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