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Meinungen Bastian Modrow zum Cannabis-Konsum
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10:00 26.06.2018
Von Bastian Modrow
Bastian Modrow Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Es bleibt zu hoffen, dass das Ansinnen nicht über diesen Status hinaus gelangen wird. Gleich wie man es dreht und wendet: Marihuana und Haschisch sind Drogen. Rauschgifte, deren uneingeschränkter Konsum hierzulande berechtigterweise unter Strafe steht. Das so gern beschworene Argument, dass die Risiken nicht größer als bei Alkohol wären, bestätigen Mediziner zwar mittlerweile.

Allerdings: Nur weil Cannabis weniger gefährlich ist, rechtfertigt dies noch lange kein Kiffen für alle. Zumal ein entscheidender Aspekt nicht unberücksichtigt bleiben darf: Wer als Jugendlicher einen über den Durst trinkt, hat schlimmstenfalls eine unruhige Nacht und am Folgetag einen gehörigen Schädel. Bei Cannabis mit stetig höheren Wirkstoffdosen kann bereits ein einziger Joint fatale Folgen haben und massive Hirnschädigungen nach sich ziehen.

Am Dienstag ist Weltdrogentag. Da wäre eine deutliche politische Kampfansage gegen den Missbrauch von Rauschgiften angebracht. Zusätzliche finanzielle Mittel für Suchtberatungsstellen und Fachberatungen wären ein sinnvolles Zeichen. Die Legalisierung von Cannabis käme einer drogenpolitischen Kapitulation des Rechtsstaates gleich.

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