Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Christian Hiersemenzel zur Kubicki-Äußerung
Mehr Meinungen Christian Hiersemenzel zur Kubicki-Äußerung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:54 17.02.2016
Von Christian Hiersemenzel

Motto: Wir kümmern uns um die Sorgen der Bevölkerung. Nun war Kubicki noch nie um das passende Wort verlegen, wenn es um eine pointierte Attacke auf seine Gegner ging. Diese Fähigkeit sichert ihm bis heute verlässlich hohe Aufmerksamkeit. Mit seiner neuen Attacke ist er am Mittwoch allerdings einen Schritt zu weit gegangen.

Man darf getrost darüber diskutieren, ob der SPD-Mann Torsten Albig nicht am Rednerpult hätte erklären müssen, warum seine Regierungskoalition in der Frage neuer sicherer Herkunftsländer uneins ist. Albig aber als Schande für die Flüchtlingspolitik und Schande für Schleswig-Holstein zu bezeichnen, missachtet die Würde des Amtes eines Ministerpräsidenten. Wohlgemerkt: Solche Worte fielen nicht auf irgendeiner Pegida-Demonstration in Dresden, sondern im Landeshaus. Dabei sind die Rechtspopulisten, von denen man solche Äußerungen eher erwarten würde, hier noch gar nicht vertreten. Am heutigen Donnerstag debattiert der Landtag über den Kampf gegen rechte Hetze. Da sollte Kubicki mit sachlichen Argumenten beweisen, dass er auch Extremisten entgegentreten kann.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Meldungen über nationale Alleingänge in Europa mehren sich. Egal, ob bei der Verteidigung, der Flüchtlingspolitik oder der Hafenpolitik. Die Aufkündigung des Abkommens über den Transit russischer Lastwagen durch Polen ist jetzt die nächste Eskalationsstufe.

Frank Behling 17.02.2016

Die öffentliche Bauausschusssitzung im Dezember war wohl der Moment, in dem die Stimmung kippte. Weil an dem Abend endgültig klar wurde, dass der sogenannte Bürgerwindpark bei der Mehrheit der Bürger gar nicht gut ankam. Und weil sich die Argumente der Gegner nicht darauf beschränkten, nach dem Sankt-Florians-Prinzip allein den Wert ihrer Immobilien zu verteidigen.

Kristian Blasel 17.02.2016

„Ich persönlich denke, dass der natürliche Standort für eine maritime Bank Hamburg ist.“ Dieser Satz von Peter Tschentscher liegt mehr als ein Vierteljahr zurück. Doch das, was der Hamburger Finanzsenator da nach der Einigung zwischen den beiden Ländern und der EU zur letzten Rettung der HSH Nordbank vor laufender Kamera von sich gab, ist noch heute geeignet, das Klima zwischen den HSH-Standorten Hamburg und Kiel zu belasten.

Ulrich Metschies 15.02.2016
Anzeige