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Meinungen Christian Hiersemenzel zur Wolfsjagd
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10:00 05.09.2018
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hiersemenzel. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Die Debatte über Dürreschäden gehört da noch zu den eher unstrittigen Punkten, weil die Landesregierung finanziell bereits feste Zusagen getroffen hat.

Beim Thema Wolf wird die Sache heikler. Angesichts immer neuer Meldungen über gerissene Weidetiere und den Emotionen, die solche Meldungen bei vielen Menschen auslösen, wird Albrecht Farbe bekennen müssen: Wird das Wolfsmanagement ausgebaut? Sind bürokratische Hürden abzubauen, um Entschädigungszahlungen zu beschleunigen? Vor allem aber: Sollen Jäger stärker als bisher in die Hege eingebunden werden?

Ginge es nach der FDP, wäre die Antwort klar. Auch die CDU, die sich traditionell den Interessen der Landwirte verpflichtet fühlt, spricht sich bereits für einen strafferen Kurs aus. Die grünen Koalitionspartner warnen dagegen vor voreiligen Schlüssen. Viele ihrer Argumente sind nicht von der Hand zu weisen: zum Beispiel, dass der Wolf auf Eiderstedt zwar einen reich gedeckten Tisch vorfindet, sich dort mangels Wald und Fortpflanzungsmöglichkeiten aber nicht ansiedeln dürfte. Mindestens ebenso triftig ist aber das Argument der FDP: Damit weite Teile der Gesellschaft auf dem Lande die auch künftig erwartbaren Risse weiterhin akzeptieren, muss der Staat für Sicherheit sorgen. Sonst könnte der Punkt an die AfD gehen.

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