Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Christian Longard zur Flüchtlingskriminalität
Mehr Meinungen Christian Longard zur Flüchtlingskriminalität
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:08 28.10.2015
Von Christian Longardt

Wenn Stefan Studt aber auf offener Bühne, mit einiger Vorbereitung und großem Ernst verkündet, es gebe keinerlei Auffälligkeiten in Sachen Kriminalität von Flüchtlingen, dann darf die Bevölkerung erwarten, dass diese Aussage der Wahrheit entspricht.

Papiere aus Studts wichtigster Behörde sagen das Gegenteil. Das Landeskriminalamt ermittelt schon seit Monaten gegen albanische Asylbewerber, die im Verdacht stehen, einem kriminellen Netzwerk anzugehören und schwere Straftaten begangen zu haben. Die meisten kommen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster, so steht’s im LKA-Bericht.

Wenn Studt das wissentlich verschwiegen hat, wird eine Entschuldigung nicht reichen. Wenn er davon nicht gewusst hat, macht es die Sache kaum besser.

Der Innenminister ist dabei, das Vertrauen der Bürger zu erschüttern, seine Glaubwürdigkeit zu verspielen. Er sollte sich schleunigst zu diesem Vorgang äußern.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nur ein paar Tage noch, dann beginnt wieder die Grünkohlzeit. Doch jetzt, nach der Veröffentlichung einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation, fallen bange Blicke auf die Kochwurst und auf das würzige Kasseler. Was vielen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, ist aus Sicht von Ernährungsforschern eine multiple Todsünde.

KN-online (Kieler Nachrichten) 27.10.2015

Man kann es sich leicht machen und behaupten: Die Polen sind Jaroslaw Kaczynski auf den Leim gegangen. In Teilen trifft das sogar zu. Bis in linke und liberale Kreise hinein herrschte vor der Wahl die Meinung vor, der rechtspopulistische Scharfmacher vergangener Tage sei mit seinen 66 Jahren irgendwie altersmilde geworden.

KN-online (Kieler Nachrichten) 26.10.2015

Die Vorwürfe, denen sich Kristin Alheit in der Friesenhof-Affäre ausgesetzt sah, waren alles andere als schmeichelhaft: Als Politikerin sei die SPD-Frau ein solches Leichtgewicht, dass man sie in hochemotionalen Fragen wie Jugendschutz und Heimaufsicht nicht ernstzunehmen brauche. Und als Ressortchefin habe sie ihren eigenen Laden nicht im Griff. Nun: Seit Montag ist die Sozialministerin zurück auf der Bühne.

Christian Hiersemenzel 26.10.2015