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Jan von Schmidt-Phiseldeck zur Gewerbeansiedlung

Kommentar Jan von Schmidt-Phiseldeck zur Gewerbeansiedlung

Es ist ein mühsames Geschäft, das immer weniger mit Fördermitteln, dafür zunehmend mit Außenwahrnehmung zu tun hat. Schnelles Internet, gute Verkehrsanbindungen und ausreichend Gewerbeflächen sind dabei wesentliche Grundfaktoren, mehr jedoch zunächst nicht. Um Unternehmen aus dem In- und Ausland nachhaltig vom Standort Schleswig-Holstein überzeugen zu können, muss das Gesamtpaket stimmen.

Gibt es ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte? Wie steht es um den Branchenmix? Wie hoch sind die bürokratischen Hürden? Und welche Chancen bieten Verzahnungen mit anderen Unternehmen im Norden, in der Metropolregion?

Um als Wirtschaftsstandort weiter vorne mitzumischen, muss der Norden seine Trümpfe ausspielen. Es gibt genügend Erfolgsgeschichten von Firmenchefs, die mit ihrem Unternehmen bereits in der Weltliga spielen – nur kennt die kaum jemand. Es gibt genügend Start-ups, die den Norden wegen seines schnellen Internets und einer prosperierenden Gründerszene ausgewählt haben – nur fehlt ihnen die große Bühne.

„Wir verlieren vielleicht wenig Worte. Aber wir stehen zu jedem einzelnen“, heißt es beispielsweise in der landeseigenen Werbekampagne „Der Echte Norden“. Vielleicht müssen wir Schleswig-Holsteiner manchmal einfach mehr reden. Über das, was uns als Land zwischen Nord- und Ostsee auszeichnet. Über den Stolz, im Energiewendeland Nummer eins zu leben. Über Erfolge, die eben auch großgeredet werden dürfen.

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Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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