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Meinungen Jan von Schmidt-Phiseldeck zur Grünen Woche
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08:47 16.01.2016
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck

Die „Grüne Woche“ als weltgrößte Messe für Ernährung und Landwirtschaft ist in Zeiten der Massentierhaltung nur noch Folklore; der Mär vom heilen Landleben und glücklichen Kühen glauben immer weniger Deutsche. Und weil den Landwirten aufgrund kaum auskömmlicher Preise für Milch oder Fleisch das Wasser teilweise schon weit über dem Kopf steht, wollen sie in Berlin zu Recht für eine neue Förderpolitik kämpfen.

 Das Problem sind dabei nicht nur die sinkenden Weltmarktpreise aufgrund der steigenden Produktion auch in anderen Erzeugerländern, nicht nur die Exportsanktionen: Das Problem ist auch hausgemacht. Der Bauernverband hält weiterhin an Wachstumspolitik und Besitzständen fest, stellt sich zu wenig den Kritikern, die eine neue Form der Landwirtschaft fordern. Gut sechs Prozent der deutschen Ackerfläche werden ökologisch bewirtschaftet, 20 Prozent will die Bundesregierung erreichen. Diese Umstellung muss mit EU-Geldern gefördert werden, weil sie nachhaltig ist. Und weil sie das Berufsbild des Landwirtes positiv verändern wird.

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Wie tief kann der Preis für Öl noch fallen? Das wissen wohl selbst Experten derzeit nicht. Im Sommer, als die Preise zu purzeln begannen, hieß es noch von vielen Fachleuten, der Preis für WTI (ebenso wie das Nordsee-Öl Brent eine Standardsorte, die als internationaler Maßstab gilt) werde ganz sicher nicht unter die Marke von 35 Dollar je Barrel (159 Liter) fallen.

Jörn Genoux 15.01.2016

In normalen Zeiten hätte die Umstrukturierung der Polizei in der Landeshauptstadt eine unaufgeregte Sache werden können. Denn der Kieler Polizeichef hat ja grundsätzlich Recht: Manche Stationen werden von den Bürgern kaum genutzt.

Kristian Blasel 15.01.2016

Wir wissen es ja selbst: Es ist schön, in Kiel zu leben. Dass die Stadt zu den attraktivsten in Deutschland zählt, finden laut einer aktuellen Umfrage aber auch viele andere Bundesbürger.

Martina Drexler 15.01.2016
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