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Meinungen Jan von Schmidt zur E-Mobilität
Mehr Meinungen Jan von Schmidt zur E-Mobilität
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10:00 02.11.2017
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck

Hersteller umwerben Kunden seit dem Dieselskandal verstärkt mit Umstiegsprämien und Sonderrabatten, der Staat lockt mit Kaufprämien und Steuerbefreiung. Und dann elektrisiert im Wortsinne Tesla-Chef Elon Musk mit der Vision vom bezahlbaren Elektroauto für alle – deutsche Hersteller tun sich mit dem Thema weiterhin schwer.

Dabei steht die Frage, welche Technologie sich im Endeffekt als Beste im Rennen um Marktanteile herausschält, eigentlich hintenan. Viel entscheidender wird sein, wie in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein Mobilität der Zukunft aussieht. Denn eines steht fest: Alleine durch neue Antriebsformen des Autos werden Klimaziele mittelfristig kaum zu erfüllen sein. Statt den Individualverkehr zu subventionieren, sollte deshalb mehr Geld in den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs fließen. Dazu gehört jedoch nicht nur ein Ausbau von Bus- und Schienenverkehr im ganzen Norden mit vernünftigen Taktungen. Dazu gehört auch ein mutiges Preismodell, das den Umstieg schmackhaft macht.

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So verheißungsvoll gülden wie jetzt glänzte der Boden des (Bau-)Handwerks wohl nur selten. Zehntausende Wohnungen müssen so schnell wie möglich her, Schulen dringend saniert oder kommunale Großprojekte wie Kleiner Kielkanal oder Zentralbad an der Hörn zügig realisiert werden.

Jürgen Küppers 02.11.2017

Erst sollte der Osttribünen-Abbruch im November starten, dann im Februar, nun ist ein Termin irgendwann im Frühjahr 2018 im Gespräch. Die Fans, die sich auf den Umbau freuen, werden auf eine Geduldsprobe gestellt. Es ist der Preis, den Stadt, Verein und Anhänger gleichermaßen zahlen müssen, damit sich bei diesem Projekt niemand übernimmt.

Kristian Blasel 01.11.2017

Segen und Fluch der Privatisierung: Früher, als die Post AG noch Deutsche Bundespost hieß und ihre Angestellte verbeamtet waren, konnten Kunden in jedem Dorf Briefe, Pakete und Einschreiben aufgeben und Bankgeschäfte abwickeln. Allerdings passierte es auch mal, dass vor dem verdutzten Bürger krachend der Rollladen runterging.

Christian Hiersemenzel 01.11.2017
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