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Meinungen Jörn Genoux zu Habecks Plänen
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21:29 27.12.2015
Von Jörn Genoux

Und weil nicht wenige diesen Beruf mit Leidenschaft ausüben. Doch unterm Strich machen gar nicht einmal so wenige Bauern Verluste und leben von der Substanz und der Selbstausbeutung. Denn der Preisdruck hält an.

Es ist daher fraglos der richtige Ansatz, wenn Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zu einem grundlegenden Umdenken anregen will. In der Landwirtschaft selbst, vor allem aber auch in der europäischen Politik. Landwirte sollten sich für ein „erweitertes Berufsbild“ öffnen, so sein Appell. Das ist so ganz neu nicht. Denn viele Bauern suchen genau danach: nach neuen Perspektiven für ihre Höfe. Und trotz des Strebens nach Spezialisierung und Größe haben sich erfolgreiche Betriebsinhaber längst ein zweites und oft auch ein drittes Standbein aufgebaut. Wenn es jetzt neue Einnahmequellen für Landwirte geben soll, dann wird Schleswig-Holstein alleine kaum etwas bewegen können. Das Land muss sich in Berlin und in Brüssel Verbündete suchen – vor allem aber nicht über die Köpfe der Bauern hinweg entscheiden.

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Der Himmel bleibt dunkel, ohne Sterne, wenn man im Leben keine Hoffnung mehr hat. Ich hatte diese Hoffnung in meinem Land und für mein Land verloren. Der tägliche Krieg in Syrien, das Bombardement macht nicht nur Angst, sondern auch taub. Für mich als Journalist war es noch schwieriger, weil ich von jeder Seite bedrängt wurde, die jeweils gewünschte Meinung zu vertreten.

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