Kommentar von Jürgen Küppers zum Nordlicht
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07:40 05.11.2015
Von Jürgen Küppers

Dabei liegen Pläne zur „Revitalisierung“ des Geschäftshauses schon seit 18 Monaten in den Schubladen. Dass sie nicht umgesetzt werden, hat einen einfachen Grund: ein so zäher wie aufwendiger Streit vor Gericht. Eigentümer und Generalbauunternehmen werden sich nicht einig, welche Bauleistungen vertraglich vereinbart wurden und welche nicht. Im Klartext heißt dies: Das Gebäude ist aus Sicht des Eigentümers unfertig übergeben worden. Er kann und darf aber ohne juristische Klärung nicht einfach selber Hand anlegen (lassen).

Inzwischen wurde zwar bei Sicherheits- und Klimatechnik schon nachgebessert. Die Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität, Übersichtlichkeit und vor allem die Vermietung einer seit fast drei Jahren leer stehenden 650 Quadratmeter großen Fläche mit Panoramaaussicht auf den Bootshafen steht aber nach wie vor aus. Anfang kommenden Jahres soll es damit endlich losgehen können, weil sich ein Ende des Streits abzeichnet. So bleibt zumindest ein Hoffnungsschimmer, dass die angekündigte „Revitalisierung“ des Geschäftshauses mehr ist als reine Flickschusterei. Und dass das „Nordlicht“ künftig seinen Namen endlich zu Recht tragen kann.

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