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Meinungen Karen Schwenke zum Einwohnermeldeamt
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07:33 01.07.2017
Von Karen Schwenke

Die durchschnittliche Wartezeit liegt dort bei drei bis vier sich zäh dahinziehenden Stunden. Da kann man wirklich von einer Servicewüste sprechen. Zugute halten muss man den Verantwortlichen, dass keiner gezwungen ist, Lebenszeit auf dem Rathausflur zu vergeuden. Termine lassen sich vereinbaren. Das funktioniert auch online und besser als in mancher Arztpraxis. Es ist also richtig, komplett auf Terminvergabe umzustellen.

Das Problem ist damit aber nicht gelöst. Denn bei den Einwohnermeldestellen existiert eine Schieflage: Während sich Mitarbeiter im Rathaus mit dem massenhaften Andrang abmühen, herrscht oft zeitgleich bei ihren Kollegen in den Außenposten tote Hose. Und auch wenn niemand kommt, müssen diese Stadtteilbürgerämter und Verwaltungsstellen aus Sicherheitsgründen zu zweit besetzt sein. Irrsinn.

Vor vielen Jahren wollte die Verwaltung mit der Einrichtung der dezentralen Büros näher an den Bürger ran. Das wollen die meisten Kieler aber nicht. Ja, sie nehmen sogar unfassbare Wartezeiten in Kauf, um im Rathaus bedient zu werden. Es ist also fraglich, ob der Service an der falschen Adresse überhaupt sein muss.

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