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Meinungen Karen Schwenke zur Erderwärmung
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10:00 24.11.2018
Von Karen Schwenke
Lokalredakteurin Karen Schwenke Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Wenn wir nichts ändern, werden uns nach den neuesten Berechnungen Kieler Meeresforscher sogar schon in wenigen Jahren die Folgen des Klimawandels schwer treffen. Es wird noch mehr Todeszonen in der Ostsee geben. Noch mehr Fische werden gen Norden flüchten. Der Meeresspiegel wird steigen. Und das sind nur einige der Folgen direkt vor unserer Tür.

Doch es erwärmen sich ja nicht nur Nord- und Ostsee. Ozeane auf dem gesamten Planeten sind von dem Temperaturanstieg betroffen – und zwar in viel größerem Ausmaß und einem viel höheren Tempo als vom ohnehin kritischen Weltklimarat bisher angenommen. Die Kieler Wissenschaftler haben zusammen mit einem internationalen Team eine Methode entwickelt, die diesen verhängnisvollen Prozess umfassend und offenbar zweifelsfrei beschreibt. Wenn das kein Anlass zur Sorge ist.

Wir leben zwar im Land der Energiewende und des praktizierten Umweltschutzes. Deutschland zählt trotzdem zu den weltweit größten Luftverpestern und damit zu den Hauptverursachern des Klimawandels. Wir belegen Platz sechs im Ranking der Länder mit den höchsten CO2-Emissionen – hinter China, USA, Indien, Russland und Japan. Leugnen oder wegducken darf sich hier keiner mehr.

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Die Liste der Probleme rund um den Nord-Ostsee-Kanal wird nicht kürzer. Die Entwicklung des Neubaus der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel zeigt deutlich, was in diesem Land alles falsch läuft.

Frank Behling 24.11.2018

In der Sache hat Ministerpräsident Daniel Günther recht. Deutschland braucht eine geordnete Zuwanderung, weil die Gesellschaft vergreist, die Wirtschaft dringend Fachkräfte und das Sozialsystem neue Beitragzahler braucht.

Ulf B. Christen 23.11.2018

Was sich da gerade im Nordlicht entwickelt, mag aus Sicht der Eigentümer positiv sein. Immerhin bleibt der „Ankermieter“ Saturn trotz Schrumpfung seiner Fläche um rund ein Drittel dem Geschäftshaus erhalten.

Jürgen Küppers 23.11.2018