Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Kristian Blasel zur Automobilindustrie
Mehr Meinungen Kristian Blasel zur Automobilindustrie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 26.09.2018
Von Kristian Blasel
Kristian Blasel. Quelle: ©Ulf Dahl
Kiel

Kurz vor den Wahlen in Hessen und Bayern ist der Wählerdruck aber offensichtlich groß genug, dass Vernunft einkehrt – auch wenn das Konzept, das bekannt geworden ist, noch beschlossen werden muss.

Unstrittig ist: Fahrverbote, die nach den jüngsten Gerichtsentscheidungen nicht nur in Kiel plötzlich ein realistisches Szenario geworden sind, wären nicht nur ungerecht für Millionen Dieselfahrer. Die Verbote hätten auch wirtschaftlich unkalkulierbare Folgen. Das hat nun auch die Regierung Merkel begriffen, die zu Recht den Wählerzorn fürchtet. Gleichzeitig zeigt das Beispiel Hamburg, dass Durchfahrtsverbote das Problem nur verdrängen, ohne der Umwelt zu helfen.

Deshalb ist die Richtung, die sich abzeichnet, völlig richtig. Alle Versuche der Kommunen, die Belastung an den betroffenen Straßenabschnitten mit Wänden, Umstieg auf E-Mobilität oder besserem öffentlichen Nahverkehr zu senken, werden allenfalls langfristig die Situation verbessern. Diese Zeit gibt es aber nicht. Die Gesundheitsgefahr für Menschen, die dort wohnen, muss sofort entschärft werden. Aufatmen könnten mit dem neuen Konzept auch die Kommunen. Sie wären von der Last befreit, auslöffeln zu müssen, was die Autoindustrie verbockt hat.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Ergebnisse der Studie zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche sind erschütternd: Laut Aktenlage haben 4,4 Prozent aller Kleriker sich schuldig gemacht. Im Erzbistum Hamburg sollen sich 33 Priester an rund 100 Kindern und Jugendlichen vergangen haben.

Anne Holbach 25.09.2018

Ausgebuchte Neubaugebiete, die junge Familien anziehen, und viel mehr Eltern als gedacht, die Krippen- und Kindergartenplätze für ihren Nachwuchs in Anspruch nehmen:

Cornelia Müller 25.09.2018

Das Angebot aus Rendsburg und Schleswig ist schon fast ein halbes Jahr alt – fünf lange Monate wurde in Eckernförde geprüft, ob überhaupt Gespräche zur Kooperation der drei Stadtwerke aufgenommen werden sollen.

Tilmann Post 25.09.2018